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Angst vor der Dunkelheit

Kinder haben nachts oder abends häufig mehr Angst - vor der Dunkelheit, vor den knarrenden Geräuschen im Flur, vor Monstern und Einbrechern. Deshalb können sie schlecht einschlafen oder sie haben Angst vor schlechten Träumen beziehungsweise sie wachen von ihnen auf. Diese Ängste haben vor allem Kinder zwischen drei und sieben. In diesem Alter haben Kinder meist eine lebhafte Fantasie, aber sie begreifen auch schon, dass bestimmte Gefahren real existieren - nicht nur in ihrer Vorstellung.

Tipp:

Gestalten Sie das zu Bett gehen und das Einschlafen möglichst ruhig und entspannend. Durch Rituale bekommt Ihr Kind Sicherheit, wiederholen Sie die abendlichen Abläufe. Ein kleines Licht oder das Flurlicht lässt das Zimmer etwas erleuchtet und nicht mehr so unheimlich erscheinen. Schauen Sie vor dem Schlafen gemeinsam mit dem Kind, ob etwas im Schrank, unter dem Bett oder hinter der Tür ist. Manche Kinder beruhigt es, wenn sie eine Taschenlampe neben dem Bett liegen haben - dann können sie schauen, was sich hinter den nächtlichen Schatten verbirgt. Sie können mit Ihrem Kind Bücher lesen, in denen es um Einschlafprobleme und (freundliche) Monster geht, wie beispielsweise das "Traumfresserchen“ oder "Lauras Stern und die Traummonster“. Wenn Ihr Kind nachts oder abends nach Ihnen ruft (auch mehrmals), gehen Sie hin und nehmen Sie es ernst. Diese Phase geht vorbei!


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