18.07.2011, 15:14 Uhr
Im Jahr 2010 kamen - bezogen auf die Einwohnerzahl - die meisten Kinder auf die Welt, 112 pro 10.000 Einwohner. (Foto: dpa)
Die sächsische Landeshauptstadt bleibt Deutschlands "Geburtenhauptstadt". Ein Vergleich unter den größten deutschen Kommunen hat ergeben, dass in Dresden mittlerweile so viele Kinder auf die Welt kommen, wie in keiner anderen deutschen Großstadt. Ein großes Plus ist das dichte Kita-Netz. Dresden treibt den Ausbau der Betreuungsplätze vorbildlich voran.
In der ostdeutschen Stadt Dresden leben nach den Angaben rund 523.000 Menschen. Im Jahr 2010 kamen - bezogen auf die Einwohnerzahl - die meisten Kinder auf die Welt, 112 pro 10.000 Einwohner. 110 waren es demnach in Frankfurt am Main, 109 in München. In Leipzig waren es immerhin noch 104. Auf den letzten Plätzen lagen die Ruhrgebietsstädte Essen und Dortmund mit 81 beziehungsweise 85 Neugeborenen.
Wirtschaftswissenschaftler Joachim Ragnitz vom ifo-Institut für Wirtschaftsforschung betont, Dresden sei Landeshauptstadt und Touristenanziehungspunkt. Das treibe die wirtschaftliche Entwicklung voran, weil hohe Einkommen erzielt werden könnten. "Das macht die Stadt dann eben auch attraktiv für Zuwanderer."
"Dresden hat eine Menge zu bieten, so einfach ist das", sagt Stadtsprecher Kai Schulz. Seit dem Mauerfall siedeln sich viele High-Tech-Firmen und Forschungsinstitute an, die interessante Arbeitsstellen bieten. Auch die Universität gilt als eine der attraktiveren in den neuen Ländern.
Das dicht geknüpfte Netz an Einrichtungen für Kinder im Vorschulalter, sowie im Krippenbereich bis zum Alter von knapp drei Jahren gewährleistet Betreuungsplätze für fast jedes Kind, sagt Schulz. "Und für das Kindergartenalter garantiert die Stadt sogar allen einen Platz." Verhältnisse, von denen Eltern in vielen westdeutschen Städten nur träumen können, wenn sie ebenfalls versuchen, Arbeit und Familie unter einen Hut zu bringen.
Quelle: dapd
simplicissimus schrieb:
am 27. Juli 2011 um 11:12:58
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Kita
Wie blöde unsere Medien ,Politiker ,Beamten sind hört und liest man in den Schmierblättern, Kita,Kindi ,aushäusig,schüßi
,usw.
Unser Sprache entwickelt sich zur Jauche. dazu brauchen wir gar nicht die geleibten Amis, so etwas bekommen wir mit den Proleten selber hin .
Keppler , Kant und Goethe ,Orgel Bachs und Mozarts Flöte sind Müll eh hast du problem?
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Socke schrieb:
am 18. Juli 2011 um 21:27:29
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Geburtenrate
Wusste gar nicht, dass die Fruchtbarkeit eines Paares vom Wohnort und Land abhängt, das erklärt vielleicht, warum so viele
Paare einfach keine Kinder bekommen können...Unfassbar!!!
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Rina schrieb:
am 18. Juli 2011 um 20:12:25
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@bommipit
Sprüche von wegen Westen zahlt für den Osten sollten nach über 20 Jahren Einheit nicht mehr kommen. Jeder Deutsche zahlt seine
Steuern und auch wir im "Osten" zahlen den Soli. Das Dresden schuldenfrei ist hat wohl kaum etwas damit zu tun, dass der arme Westen die Stadt finanziert.Die Kinderberteuung ist eben ziemlich gut, aber das war sie nun auch schon zu DDR-Zeiten. Das und viele andere Faktoren machen die Stadt eben zum Leben attraktiv.
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