14.10.2011, 09:37 Uhr | tze
Laut "Öko-Test" enthalten viele Buntstifte schädliche Inhaltsstoffe. (Quelle: imago)
Viele Buntstifte gehören nicht in die Hände von Kindern. Zu diesem Schluss kommt das Magazin "Öko-Test", das Buntstifte 20 verschiedener Hersteller im Labor untersucht hat. Die Hälfte davon fiel wegen bedenklicher Inhaltsstoffe durch, darunter auch bekannte Markenprodukte. Die Stifte eines Herstellers dürften nach Ansicht der Verbraucherschützer gar nicht verkauft werden. Wir nennen Testsieger und -verlierer.
Wenn Kinder malen, landet reichlich Farbe an den Händen und die Stifte wandern auch mal in den Mund. Welcher kleine Künstler hat keine Stifte mit angekauten Enden im Mäppchen? Umso wichtiger, dass Buntstifte frei von giftigen Farben und anderen Schadstoffen sind. Doch darauf können Eltern sich nicht verlassen. Die Tester fanden im Labor unter anderem bedenkliche Weichmacher, aromatische Amine und polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die Krebs erregen können.
Da Buntstifte auch über einen längeren Zeitraum mit der Kinderhaut in Berührung kommen, legte "Öko-Test" besonders strenge Kriterien an und testete nach einer Methode, die gesetzlich für Textilien vorgeschrieben ist.
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Eine Packung Buntstifte hätte demnach gar nicht verkauft werden dürfen: Denn im Lack der Idena Dreikantbuntstifte „Dickkern“ wurden mehr als 1000 Milligramm des Pththalatweichmachers DiBP gefunden. Phthalate stehen im Verdacht, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und außerdem wie ein Hormon zu wirken. In der Umwelt werden Phthalate kaum abgebaut.
Aber auch die Qualität der meisten anderen untersuchten Buntstifte genügte den Testanforderungen nicht. In einigen Stiften entdeckte das Labor Farbbestandteile wie aromatische Amine, die krebserregend sein können. Das gilt auch für polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die teilweise sogar in erhöhten Mengen in den Stiften zu finden sind. Deshalb erhielten zehn von 20 Produkten die Note "ungenügend".
Testsieger wurden die Buntstifte von Bic. Sie waren als einzige frei von bedenklichen und umstrittenen Inhaltsstoffen.
"Öko-Test" empfiehlt Eltern, Buntstifte aus naturbelassenem Holz zu kaufen, da die Lackschicht von Stiften oft Weichmacher enthalte. Für Schüler seien dreikantige Stifte mit dicker Mine am besten geeignet, weil diese ergonomisch in den Händen liegen. Jüngere Kinder umfassen Buntstifte oft noch mit der Faust und sollten dicke Sechskantstifte bekommen.
Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Oktober-Ausgabe der Zeitschrift "Öko-Test".
Quelle: t-online.de
Allesmaßlosschlecht schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 12:52:23
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Gef. Buntstifte
Tolle Politiker, dem Bürger wird nach und nach alles verboten, und den dicken Unternehmern wird alles gestattet. Sofort
dicht machen solche Fabriken.
Immer wieder wird daran gearbeitet, durch Verwendung von gefährlichen Schadstoffen, den Gewinn zu optimieren. Skrupellose Gangster-Manager
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scrupellos schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 12:45:41
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Buntstifte
Traurig, daß eine Instutition wie Öko-Test uns warnen muß. Gäbe es seriöse Hersteller, die würden solche Artikel vom Markt
nehmen, sobald sie erfahren, was für uns schädlich ist.
Aber anscheinend geschieht sowas wissentlich (ist halt billiger u. somit mehr Reibach). Solche Firmen gehörten sofort vom Staat geschlossen. Aber die Welt dreht sich nur noch um Geld und Gewinn-Maximierung.
Schadstoff-freie Ware zu erhalten, ist unser Recht u. eine Selbstverständlichkeit.
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xRedaktion schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 12:19:50
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Ökotest
Es ist in alles Chemie, wir haben es doch nicht anders gewollt. Heute muss alles billig sein, damit man sich ein teures Handy , LCD
Bildschirm in die Wohnung stellen kann. Und die Ernährung ? Thema Fluoride, Fluoride das schlimmste was es gibt ! Und ? Kinder wird es in Zahnpasta verabreicht. Runterschlucken , kein Problem BAYER & CO haben passende Mittelchen gegen jedes Wehwehchen...Leute wacht auf! Schei.. auf die Buntstifte Es gibt wichtigeres zutun .
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