02.11.2011, 12:24 Uhr
In vielen Beißringen befinden sich Schadstoffe wie Phthalat-Weichmacher. (Quelle: imago)
Glaubt man den Herstellern, dann sind Beißringe das Sicherste, was sich ein zahnendes Baby in den Mund stopfen kann. Das stimmt auch für viele Produkte, wie "Öko-Test" nun in einer aktuellen Untersuchung zeigt. Immerhin erhalten acht der 16 geprüften Produkte vom Frankfurter Verbrauchermagazin das Testurteil "sehr gut". Doch leider gibt es auch Beißringe, die voller problematische Stoffe stecken.
Die Labors haben unter anderem Phthalat-Weichmacher gefunden, die im Verdacht stehen, Leber, Nieren und Fortpflanzungsorgane zu schädigen und zudem wie ein Hormon zu wirken. Auch halogenorganische Verbindungen, von denen manche als allergieauslösend, krebserzeugend und schädlich für die Umwelt gelten, wurden entdeckt. Bei zwei Beißringen fanden die Tester polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK). Einige der PAK können Krebs erregen.
"Öko-Test" kritisiert außerdem, dass manche Produkte nicht speichel- und schweißecht sind. Hier lösten sich Farbanteile ab, sprich die Beißringe können auf die Babys abfärben.
Quelle: t-online.de
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