01.12.2010, 11:06 Uhr | cs; ruf
Bei ADHS-Kindern werden die drei Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität unterschieden. (Bild: imago)
ADHS ist eine der häufigsten Krankheiten bei Kindern und Jugendlichen. Experten gehen davon aus, dass drei bis sechs Prozent aller Kinder betroffen sind. Das bedeutet, dass in Deutschland rund 500.000 ADHS- Betroffene leben. Die Symptome sind vielfältig, wodurch eine sichere Diagnose häufig erschwert wird.
ADHS steht für Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung. Betroffen sind allerdings nicht nur hyperaktive, also unruhige Kinder, sondern auch sogenannte hypoaktive Kinder, die häufig ruhig und verträumt sind und daher nicht ganz so auffällig in Erscheinung treten. Beides gehört jedoch zum gleichen Krankheitsbild. Da die Krankheit auch ohne Hyper- bzw. Hypoaktivität auftreten kann, ist die Bezeichnung Aufmerksamkeitsdefizitstörung (ADS) ebenfalls geläufig. Ursache ist eine angeborene und vererbbare Impulssteuerungs- und Reizfilterschwäche, die das Botenstoffsystem des Gehirns betrifft. ADHS kommt bei normaler Intelligenz vor, häufig ist es jedoch an eine überdurchschnittliche Intelligenz gekoppelt.
Die Symptome müssen seit mindestens sechs Monaten vorliegen und erstmals schon vor dem siebten Lebensjahr aufgetreten sein. Erster Anlaufpunkt sollte immer der Kinderarzt sein, der gegebenenfalls an einen Spezialisten weiter verweist. Für betroffene Familien gibt es auch eigene Selbsthilfegruppen zu diesem Thema, wo man Tipps zum Umgang mit ADHS bekommt und über persönliche Erfahrungen sprechen kann.
Unterschieden werden die drei Kernsymptome Unaufmerksamkeit, Hyperaktivität und Impulsivität. Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Nicht immer muss gleich von einer Störung ausgegangen werden, sondern erst, wenn ein bestimmtes Maß überschritten ist. Die Grenze zwischen Krankheit und Normalität ist dabei natürlich fließend.
Die Kernsymptome
Unaufmerksamkeit: Das Kind ist leicht ablenkbar, es fängt alles an, bringt nichts zu Ende, hat Schwierigkeiten, Anweisungen zu befolgen, macht viele Flüchtigkeitsfehler bei Schularbeiten. Es kann Hausaufgaben nicht in angemessener Zeit erledigen, hat Probleme beim Organisieren von Aufgaben und Aktivitäten, hat wenig Ausdauer bei Arbeit und Spiel, ist oft vergesslich und verliert häufig Sachen, die für Aufgaben und Aktivitäten benötigt werden.
Hyperaktivität: Das Kind ist sehr zappelig und immer in Bewegung. Es kann nicht still sitzen und verlässt auch in der Schule häufig seinen Platz. Es redet übermäßig viel und fällt dabei zusätzlich durch seine übertriebene Lautstärke auf.
Die Symptome können auf ein ADS hinweisen, müssen es aber nicht. Es müssen auch nicht alle Symptome vorhanden sein, damit ADS diagnostiziert wird. Viele ADS-Patienten haben nur cirka drei der genannten Symptome, diese aber in sehr starker Ausprägung, andere weisen viele Symptome auf, jedoch weniger dominant.
Quelle: t-online.de
3fach Mama schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 18:06:38
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ADS/ADHS
Ach wie nett Menschen die sich auskennen.Habe drei Kids eins mit ADS und eins mit ADHS und ein ganz normales,wir haben weder Harz4
noch haben meine Kids zu wenig erziehung oder Liebe oder sonst etwas von den Dingen die die Fachmänner/Frauen da vor mir erwähnt haben.Und glaubt mir es nicht leicht so ein Kind oder zwei davon zu haben.Aber trotzdem bin ich froh das es die beiden gibt!!!
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Sturmbraut 29 schrieb:
am 22. August 2011 um 23:16:18
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ADHS
Ich kenn diese Krankheit mein EX hat sie. Es war schwer damit klar zu kommen weil er sehr wetterwendisch und schlecht durch schaubar
war.Er redete oft ohne Punkt und Komma und war schwer zu bendigen. Das schlimmste war seine Sprunghaftigkeit eineZeit war er lieb und nett dann plötzlich fies gemein und oft agressiv mir gegen über . Später hatte er mich aus meiner Arbeit gemobbt und das ohne Strafe. Seine Eltern stritte immer alles ab. Sie machten ein großes Geheimnis drum,was ich nie verstand.
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Nina schrieb:
am 1. Juni 2011 um 16:41:52
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ADHS
Wenn ich früher dazwischen redete, haben meine Eltern mir erklärt, dass man das nicht tut. Wo bleibt die Erziehung der Kinder. Mit
klaren Anweisungen für die Kids. Heute wird schnell zu ADHS gegriffen und manchesmal würde eine ausreichende Erziehung schon helfen - gepaart mit viel Liebe und Konzentration auf das Kind, statt Kleinkind schon vor dem Fernseher setzen.
Auffällig, viele Hartz IV Kinder mit ADHS die nur mit einem Elternteil aufwachsen. Haben die zu viel Stress?
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