04.02.2011, 14:42 Uhr
ADHS: Eine spezielle Diät könnte helfen. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Eine spezielle Ernährung kann bei vielen Kindern die Symptome der Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) offenbar deutlich bessern. Auf eine Auslass-Diät ohne allergieauslösende Stoffe reagierten in einer niederländischen Studie zwei Drittel der kleinen Patienten. Die Ärzte um Jan Buitelaar von der Universitätsklinik Nijmegen empfehlen in der Zeitschrift "The Lancet", eine solche fünfwöchige Kost bei allen ADHS-Kindern zu versuchen. Bessere sich die Unruhe, solle man im nächsten Schritt die dafür verantwortlichen Stoffe genau ermitteln.
Sie sind zappelig, unkonzentriert und impulsiv: Schätzungen zufolge leiden weltweit rund fünf Prozent aller Kinder an ADHS. Schon länger stehen Lebensmittel in Verdacht, an dem Zappelphilipp-Syndrom beteiligt zu sein. Die niederländischen Mediziner nehmen an, dass viele betroffene Kinder äußerst empfindlich auf bestimmte allergieauslösende Stoffe im Essen reagieren.
In einer Studie an 100 ADHS-Patienten im Alter von vier bis acht Jahren verordneten sie einer Hälfte der Kinder eine Kost ohne solche Allergene. Die übrigen Teilnehmer sollten sich lediglich gesund ernähren. Die fünfwöchige Auslass-Diät auf Basis von Reis, Gemüse, Fleisch und Wasser besserte die Symptome bei fast zwei Dritteln der Kinder deutlich. "Wir glauben, dass die Ernährungsumstellung für alle Kinder mit ADHS erwogen werden sollte", schreiben die Forscher.
Helfe die Kur, so gelte es im nächsten Schritt genau zu ermitteln, welche Nährstoffe zur Unruhe des jeweiligen Kindes beitragen. Dies soll die Belastung der Kleinen durch die Diät minimieren. Denn eine rigorose Meidung sämtlicher Allergene könnte die Nährstoffversorgung gefährden. Daher mahnen die Mediziner, eine solche Diät müsse unter der Aufsicht eines Arztes oder Nährstoffexperten stehen.
Quelle: dapd
Melli schrieb:
am 7. April 2011 um 12:16:23
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siehe oben
Ich bin auch der Meinung da die Nahrungsmittel mit viel Chemie bestehen oder Gluten besonders Zucker ,ich habe festgestellt es
gibt immer mehr ADHSler
Kinder die ganze Umwelt ist im Eimer. Bio -saurer Regen , Edeka Obst schmeckt nach Gas usw.Wir müssen das Konsum denken ändern. Weniger ist mehr.
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Regina schrieb:
am 25. März 2011 um 15:33:43
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@Christina
Super, dass es noch solche Mütter gibt, die an die Ursache ran gehen ;-) Deine Kinder werden es dir danken. / Schade das
die Krankenkassen keine Kinesiologie bezahlt. Vielen Eltern ist das so also nicht möglich
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Christine II schrieb:
am 18. März 2011 um 01:28:51
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AD(H)S
Diese Massnahmen habe ich bei meinen Söhnen eingehalten. Mit Homöopathie und Kinesiologie unterstützt. Beide essen Süsses, aber
nur mit Rohzucker statt Industriezucker(bzw. selten). Dann sollten spezielle Therapien erfolgen, z.b. Ergotherapie. Auch Musik. Farben (Kleidung und Wohnräume) beeinflussen ebenso wie Spiegel - in Schlafräumen abhängen! Beiden geht es gut!!!
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