07.04.2011, 17:03 Uhr
In der Schwangerschaft gilt die Null-Promille-Grenze. (Foto: imago)
Eine betrunkene Mutter hat ein betrunkenes Baby in einem Krankenhaus in der Ostslowakei zur Welt gebracht. Die Frau sei bereits stark alkoholisiert ins Krankenhaus gekommen, teilte die Universitätsklinik Kosice (Kaschau) auf ihrer Internetseite mit.
Ein Test habe bei ihr 2,4 Promille Alkohol im Blut ergeben. Den selben Alkoholgehalt müsse zu diesem Zeitpunkt auch das Baby in ihrem Bauch gehabt haben, sagten die Ärzte.
Als der Junge dann zur Welt kam, hatte er noch 0,12 Promille Alkohol im Blut. Er wirke auffallend unruhig und überempfindlich gegenüber Reizen von außen, erklärten die Ärzte. Sie befürchten längerfristige Schäden beim Kind, da ein hoher Alkoholgehalt für Babys hochgiftig sei. Die Mutter behauptete, während ihrer ganzen Schwangerschaft nie Alkohol konsumiert zu haben. Nur am Abend vor der Geburt habe sie "aus Nervosität ein Glas Wein getrunken".
Die Gefahren für Ungeborene durch Alkohol in der Schwangerschaft sind dramatisch, werden aber immer noch unterschätzt und verharmlost. Sprüche wie "Ein Gläschen in Ehren schadet doch nicht" sind schlicht falsch und gefährlich.
Jedes Jahr kommen in Deutschland 3000 behinderte Kinder zur Welt, weil jede zweite Schwangere Alkohol trinkt. Mehrere breit angelegte Kampagnen widmen sich dem Kampf gegen Alkohol in der Schwangerschaft.
Mit der Medienkampagne "Mein Kind will keinen Alkohol" hat beispielsweise die Charité auf diese alarmierenden Fakten aufmerksam machen. "Es gibt keinen Zweifel, dass ein Vollrausch über Gymnasium oder Hauptschulabschluss entscheiden kann", erklärt Joachim Dudenhausen, Leiter der Geburtskliniken der Charité. "Doch auch ein Gläschen kann schädlich sein, für immer."
Es gebe noch einen "Riesenbedarf an Forschung". Da noch nicht bekannt sei, welche Alkoholmenge an welchem Tag wie schädlich sei, müsse in der Schwangerschaft die Null-Promille-Grenze gelten. Alkohol kann die Zellteilung beeinflussen. Deshalb kann jedes Organ des Fötus' in Mitleidenschaft gezogen werden. Das "Fetale Alkohol Syndrom" hat gravierende Folgen wie Minderwuchs, Schlitz- oder Schielaugen, Herzfehler und Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität.
Quelle: dpa
eli schrieb:
am 7. April 2011 um 18:36:36
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michael
auf der welt gab es schon immer schlimme ereignisse ... auch im krieg wurden kinder geboren...deshalb stirbt die menschheit nicht
aus...
diese schlechte welt argumentation hängt mir langsam zum hals raus...denn gutes und schlechtes macht eine entwicklung aus.
säuferin als mutter ätzend,aber auch das werden wir nicht ändern.
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Michael schrieb:
am 7. April 2011 um 18:20:41
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Alkohol
Letzt Endlich hat die Mutter über Sich selber zu bestimmen. Man muss die Welt änderen, um so ein Problem zu änderen. Die Frage ist
ob man in diese Welt noch Kinder setzen sollte? Ich tuhe das nicht!
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nane schrieb:
am 7. April 2011 um 18:20:35
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kranke kinder
ich habe auch während meiner schwangerschaft nicht geraucht und keinen alkohol getrunken. In der entbindungsklinik bekam ich
eine mutti aufs Zimmer, die hat wenige Stunden nach der Entbindung wieder geraucht und ich habe auf ihr kind aufgepaßt! Mein kind war ein Frühchen mit 1000g , das kind der raucherin hatte das 4-fache an gewicht!!!
also, leider bestätigen Ausnahmen die Regel und nicht jedes kranke neugeborene hat eine alkoholkranke mutti oder Raucherin
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