
29.07.2010, 15:02 Uhr | Spiegel Online; Anna Reimann
Die Situation für viele Alleinerziehende ist in Deutschland dramatisch. (Bild: dpa)
Sie leben am Rande der Gesellschaft, oft fehlt das Geld für das Allernötigste. Die Lage vieler Alleinerziehender in Deutschland ist dramatisch - wie sehr, zeigen die Daten des neuen Mikrozensus. "Spiegel Online" zeigt die wichtigsten Ergebnisse.
Wenn Menschen in Deutschland in Armut leben, dann sind es häufig auch Familien, in denen Kinder von ihrer Mutter alleine erzogen werden. Man kennt diese Fälle. Sie spielen in sozial schwachen Vierteln der Großstädte - in Berlin-Hellersdorf, in München-Hasenbergl, in Mümmelmannsberg in Hamburg. Viele Kinder dort können kaum am kulturellen Leben teilnehmen, waren noch nie im Zoo, noch nie im Schwimmbad.
Aber das ist nur die eine Seite des Alltags, in dem Alleinerziehende in Deutschland leben. Zwar sind sie besonders oft auf Transferleistungen des Staates angewiesen, aber sie arbeiten auch besonders häufig in Vollzeitstellen; viele Alleinerziehende stemmen das Leben mit 40-Stunden-Woche und Kindern ohne Hilfe.
Das Statistische Bundesamt stellte am Donnerstag jetzt neue Ergebnisse des Mikrozensus 2009 zur Lage alleinstehender Mütter und Väter in Deutschland vor - Daten zu Arbeit, Alltag und geografischen Besonderheiten. "Spiegel Online" zeigt die Hauptergebnisse:
Quelle: Spiegel Online
b@ker schrieb:
am 10. November 2010 um 10:33:00
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Würden wir nicht
überwiegend von (alten) Männern regiert, hätte sich im Unterhaltsrecht sicherlicht schon drastisch etwas geändert. Ich
jedenfalls kenne einen Haufen Fälle, wo die Frauen keinen Unterhalt von den Vätern erhalten und somit der Staat Vorkasse tritt. Natürlich müssen die Frauen von unserer Solidargesellschaft gestützt werden, aber wieso kommen die Männer so einfach davon? Hier muß ein generelles Umdenken der Männer stattfinden, daß sie auch die finanzielle Verantwortung für ihre Kinder übernehmen!
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Allein schrieb:
am 6. Oktober 2010 um 19:34:02
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auf keinen fall
es reicht alles auf keinen fall ich racker mit meinen arsch ab bin alleinerziehend hab mach jetzt e zweite ausbildung weil
ich in der ersten keinen job bekommen hab ich arbeite 10stunden am tag bin 23 mach meinen haushalt allein und gönn mir gar nichts mehr ich geh nicht weg ich geh keinen kaffee trinken ich bin froh wenn am anfang des monats noch geld da is wenn alle regelmäßigen kosten abgehen un das soll sozial sein??? ich fühl mich von unsrem sozialsystem total im stich gelassen
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nici schrieb:
am 6. August 2010 um 09:23:12
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Nachtrag
Falls jetzt einige denken, ich lebe auf Steuerzahlerkosten - Hartz IV-Aufstock musste ich nur beantragen, weil der Vater keinen
Unterhalt zahlt. Da kann man Unterhaltstitel erwirken soviel man will, er findet immer Gründe um ja nicht arbeiten gehen zu müssen. ER ist der Sozialschmarotzer, nicht ich.
Letztes Jahr hatte ich sogar zwei Jobs, um nicht zum Amt zu müssen, aber kräftemäßig war das nicht durchzuhalten und eine ruinierte Gesundheit nützt meinen Kindern auch nichts.
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