18.04.2011, 08:42 Uhr
Vorsicht beim Muttermilchersatz: Kann Allergien auslösen. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Babys können in den ersten Monaten eine Allergie gegen Milcheiweiß entwickeln. Oft ist dies der Auftakt für weitere Allergien wie Neurodermitis oder Asthma. Eltern sollten zur Vorbeugung aber nicht auf Sojaprodukte ausweichen, warnt die Deutsche Haut- und Allergiehilfe in Bonn. Denn Säuglingsnahrung aus Sojaeiweiß sei kein Ersatz für Kuhmilchnahrung und besitze keinen allergievorbeugenden Effekt. Dasselbe gilt für Produkte aus Ziegen-, Schafs- oder Stutenmilch.
Alternative: Hypoallergene Babynahrung
Zum Schutz gegen Allergien sollten Mütter den Säugling am besten in den ersten vier bis sechs Monaten stillen. Bei der Fütterung mit der Flasche können Eltern allergiegefährdeter Kinder auf hypoallergene Babynahrung zurückgreifen. Als allergiegefährdet gelten Säuglinge, deren Eltern oder Geschwister ebenfalls eine Allergie haben. In solchen Fällen entwickeln die Neugeborenen mit einer Wahrscheinlichkeit von bis zu 80 Prozent ebenfalls eine Allergie.
Quelle: dpa-tmn
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