17.05.2011, 11:39 Uhr
Bachelorstudenten müssen die richtige Balance von Studium und Nebenjobs halten. (Foto: imago)
Im Bachelor bleibt wenig Zeit zum Jobben - das müssen Studenten von vornherein einkalkulieren. "Um Job und Studium unter einen Hut zu bringen, sollte man realistisch planen", sagte Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk (DSW). Mehr als einen Tag zu jobben, sei für Bachelorstudenten nicht drin, wenn sie den Anschluss im Studium nicht verlieren wollen, sagte Grob anlässlich der zweiten "Nationalen Bologna-Konferenz" zur Umstellung der Abschlüsse auf den Bachelor und Master.
Befragungen vom Hochschul-Informations-System (HIS) zufolge klagen viele Bachelorstudenten über Stress und Zeitdruck durch die verdichteten Studienpläne im neuen Studiensystem. Zugleich sind viele Studenten offensichtlich auf einen Nebenjob angewiesen: So jobben rund zwei Drittel der deutschen Hochschüler nebenbei, wie das DSW ermittelt hat.
"Der häufigste Fehler ist, dass Studenten irgendwann feststellen, dass das Geld knapp ist und einfach losjobben", sagte Grob. Besser sei es, zu Beginn des Studiums einen Finanzierungsplan zu machen. Dadurch wird Studenten klar, wie viel Geld ihnen zur Verfügung steht und wie viel sie für ihr Leben brauchen. Wer sich in dieser Frage unsicher ist, kann sich bei den Studentenwerken beraten lassen. An sie können sich auch schon Schüler wenden. Manchmal stellten Studienanfänger dann fest, dass sie zum Beispiel Anspruch auf BAföG haben und der Nebenjob überflüssig ist, sagte Grob.
Muss es ein Job sein, sollte er wenigstens einen Bezug zum Studium haben, rät Grob. "Zwar lernt man als Taxifahrer fürs Leben", doch beim Berufseinstieg nach dem Studium helfen solche Jobs eher nicht weiter. Grob empfiehlt daher, in den Jobvermittlungsbörsen des eigenen Fachbereichs zu suchen. Und bei Praktika sei darauf zu achten, ob hinterher eventuell ein Nebenjob herausspringen kann.
Für unrealistisch hält Grob es, wenn Bachelorstudenten mehr als ein Viertel ihrer Einnahmen mit einem Nebenjob verdienen wollen. Auch zeitlich dürfen sich Studenten nicht übernehmen: "Mehr als 15 Stunden pro Woche sind nicht drin." Die Semesterferien seien für Bachelorstudenten zum Geldverdienen keine gute Alternative mehr. So hätten sie in dieser Zeit nicht mehr monatelang frei wie Studentengenerationen in der Zeit vor Bachelor und Master, weil zum Beispiel Blockseminare und mehr Hausarbeiten als früher hinzugekommen sind. "Bachelorstudenten haben heute noch vier bis sechs Wochen."
Quelle: dpa
festus12 schrieb:
am 14. Juli 2011 um 18:39:16
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Bachelor
frag mich wirklich was im Kopf von Frau Schawan vor sich geht. Einen größeren Schwachsinn kann sich keiner mehr ausdenken und der
Abschluß ist für die Katz. Nämlich wirkliches Wissen wie bei Dipl. Ingenieur hat von den Bachelors wirklich keiner. Die Herren und Damen Minister sind wohl dran interessiert dass es bald nur noch kleine Idiotchen hier im Lande gibt. aber die sind alle geballt in Berlin, ich bin wirklich total sauer auf diesen ganzen Schwachsinn
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juliane schrieb:
am 30. Juni 2011 um 11:29:21
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Studium
Ein Zweiklassensystem in der Bildung existiert schon längst. Das hohle Geschwätz der Frau Schawan tut allen Menschen mit Menschen-
und Sachverstand weh. Bildungsrepublik Deutschland? Ein Lacher!
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Susi schrieb:
am 17. Mai 2011 um 15:31:53
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Bachelorstudium
Endlich wird mal öffentlich gesagt, wie es Studenten ergeht. Wer studieren will hat jetzt doch nur noch die Wahl : reiche
Eltern, die Unterhalt und Studiengebühren locker abdrücken können oder nicht studieren, weil das Einkommen der Eltern eh nicht reicht und BAföG plus Nebenjob in Höhe und wie nun gesagt auch aus Zeitgründen noch lange nicht reichen. So bitter es klingt: Mit einem Job im Studium kann man fürs Leben lernen und wenn es auf dem Strich ist.
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