11.11.2011, 10:36 Uhr
Mit zunehmender Fokussierung auf die virtuelle Welt wachsen die Probleme im realen Leben. (Quelle: imago)
Eine Vernachlässigung der Sozialkontakte und eine auffällige Verschlechterung der schulischen Leistungen bei Jugendlichen kann ein Hinweis auf krankhaftes Nutzungsverhalten von Computern sein. Auch wenn sich der Tag-Nacht-Rhythmus der jungen Leute verschiebe und es zu Schlafstörungen komme, sei dies möglicherweise ein Alarmsignal sein, sagte Ingo Spitczok von Brisinski vom Berufsverband für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (BKJPP). "Auch wenn familiäre Spannungen auftreten und die betroffenen Jugendlichen sich von Freunden und der Familie nicht mehr verstanden fühlen, sollten Eltern aufmerksam werden."
Die Beschäftigung mit dem Internet, Computer- und Rollenspielen verschaffe typischerweise den Betroffenen Freude und Erfolg - was sie im wirklichen Leben nur in einem begrenzten Maße erlebten, erklärte Spitczok von Brisinski. Dies helfe ihnen, Probleme aus der realen Welt zu verdrängen. "Mit zunehmender Fokussierung auf die virtuelle Welt wachsen die Probleme vor Ort und damit auch stetig zunehmende Verdrängungsmechanismen, die eine erfolgreiche Bewältigung der Alltagsaufgaben verhindern." Insbesondere sozialphobische Menschen, aber auch diejenigen, die eine Störung aus dem Autismus-Spektrum hätten, seien besonders anfällig für motivierende und belohnende Systeme moderner Medien wie Rollenspielen.
Im Durchschnitt verbringen Jugendliche zwischen 14 und 19 Jahren zwei Stunden täglich am Computer. Verbrächten Jugendliche über Wochen erheblich längere Zeiten im Netz, liege ein erhöhtes Risiko für krankhaften Mediengebrauch nahe, sagte Spitczok von Brisinski.
Quelle: dapd
FRANZ schrieb:
am 14. Januar 2012 um 20:14:23
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WARUM IST DAS SO ? !
wenn man ländlicher wohnt, so wie wir( Familie) in einer kleineren ( 30 000 Einw. ) Stadt am Niederrhein, bleibt es
nicht aus,das Jugendliche ab 16 Jahre , viel ihrer Freizeit vor dem Computer hängen, da die Stadt für dieses Alter NICHT viel an Freizeitangebote zu BIETEN hat, so wie Hochseilgarten, oderJugendtreffs ab 15 Jahre, (nur ein kleineres für Kinder ! ) mit kreative Angebote ( Jugendwerkstatt ?? ), die Stadt stellt sich quer,-sagt,- dafür ist KEIN GELD da !!!!!!
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Big Mama schrieb:
am 20. November 2011 um 18:56:51
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Computersucht
Wer auf dem Land wohnt, braucht das Netz einfach. Es kommt nicht darauf an, wie lange der Computer benutzt wird, sondern wohl
auch wofür. Das ewige Gemeckere auf neue Medien bringt ersteinmal gar nichts. Ich bin aus der Generation, die als Kind nicht einmal Telefon oder Fernseher hatte. Mühsam musste man sich in Bibliotheken nötige Informationen erarbeiten. Welch Segen ist das Netz. Ich kann mit meinen Freunden kontakten, Fremdsprachen lernen, kochen, backen, basteln, gärtnern und prima shoppen.
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sisse aus´m allgäu schrieb:
am 11. November 2011 um 12:10:52
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wer bei uns den computer sucht
ich meine zu hause, der hat schlechte karten. und schlechte noten haben unsere kinder auch ohne den
elektrodeppen schon so. da kann ich keinen unterschied feststellen. leider sind wir heutee ja alle gezwungen mit den ding zu arbeiten, ich hier als feuerwehrmann und die kinder in der schule. aber im haus ist "freizone", da tut sich nix, wir shen auch kein fernsehn, lohnt auch nicht, wir sehen hinaus auf den see, da isse ok.
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