23.12.2011, 11:48 Uhr
Etwa fünf Prozent der Jugendlichen leiden an behandlungsbedürftigen Depressionen. (Quelle: t-online.de)
Bei Jugendlichen in der Pubertät sind Depressionen oft schwer von normalen Stimmungsschwankungen zu unterscheiden. Eltern rät Frank Häßler, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie (DGKJP): "Es ist grundsätzlich wichtig bei Jugendlichen, die vielleicht Probleme haben, die verzweifelt sind oder gar ein selbstgefährdendes Verhalten zeigen, zunächst ein ruhiges Gespräch unter vier Augen zu führen." Auch körperliche Beschwerden wie Appetit- oder Gewichtsverlust könnten auf eine ernsthafte Störung hinweisen.
"Während der Pubertät ist es zwar nicht ungewöhnlich, dass bei Jugendlichen zuweilen die innere Balance verloren geht und unmotivierte Stimmungsschwankungen oder auch Teilnahmslosigkeit auftreten. Kommen jedoch körperliche Anzeichen, wie Appetitlosigkeit oder Schlafstörungen hinzu oder halten die problematischen Verhaltensweisen über einen längeren Zeitraum an, sollten Eltern einen Kinder- und Jugendpsychiater zu Rate ziehen", empfiehlt er.
Aus Gesprächen mit betroffenen Jugendlichen wisse man, dass bestimmte Lebensumstände den Ausbruch einer depressiven Erkrankung fördern könnten, sagt Häßler. "Zu Risikofaktoren gehören unter anderem ausgeprägte familiäre Probleme, schulisches Versagen, der Verlust des Arbeitsplatzes, eine unerwünschte Schwangerschaft sowie auch Alkohol- und Drogenmissbrauch."
Etwa fünf Prozent der Jugendlichen leiden an behandlungsbedürftigen Depressionen.
Quelle: dapd
Mina schrieb:
am 24. Dezember 2011 um 10:50:27
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Depression in Pubertät
ach,das ist doch immer das Gleiche.Eltern und Kinder finden in den seltensten Fällen zu einander um die aktuellen
Dinge,wie z.B. Krankheit der Eltern oder Geldprobleme und deren Folge und Sachen,was die Kinder direkt betrifft zu besprechen.Die Kinder werden erwachsen und die Probleme,die das Kind hatte,die trägt es für immer mit sich.Nur weil man älter wird,heisst es ja nicht,das man sich dann traut,alles anzusprechen.Oh,heile Welt,oft nur gespielt im innern ist man oft traurig und allein.
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Entchen schrieb:
am 23. Dezember 2011 um 18:23:13
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junge Menschen
Ein ruhiges Gespräch ist das Allerwichtigste. Aber das setzt voraus, daß Erwachsene die Kinder auch ernst nehmen und andere
Sichtweisen zulassen, anstatt die eigenen Definitionen für absolut zu halten und den Kindern überzustülpen. Daß man den Kindern überhaupt die Möglichkeit gibt, sich zu erklären, und ihnen nicht über den Mund fährt, wenn sie etwas äußern, das wir nicht hören wollen. Weil es vielleicht nicht in unser Welt- oder Selbstbild passt. Kinder sind klug.
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