18.08.2011, 09:17 Uhr
DeutschlandsFrauen bringen wieder mehr Kinder zur Welt. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, betrug die durchschnittliche Kinderzahl je Frau im vergangenen Jahr 1,39. Damit liegt die Ziffer so hoch wie seit 1990 nicht mehr. Damals betrug sie 1,45. Im Jahr 2009 lag sie bei 1,36.
Insgesamt kamen 2010 rund 678 000 Kinder zur Welt - etwa 13 000 mehr als im Jahr zuvor. Gleichzeitig sank die Zahl der gebärfähigen Frauen im Alter zwischen 15 und 49 Jahren von 18,7 auf 18,4 Millionen.
Auffallend für die Statistiker: Mehr Frauen bekamen zweite und dritte Kinder. Die Zunahme war hier stärker als bei den Geburten erster Kinder. Unterschiede gibt es weiter zwischen West- und Ostdeutschland. Im Westen lag die durchschnittliche Zahl je Frau bei knapp 1,39 Kindern.
Im Osten stieg sie auf 1,46. Hier wurden die Mütter seit dem Mauerfall und der Wiedervereinigung 1990 deutlich älter. Hatten 1990 noch die damals 23-Jährigen die höchste durchschnittliche Kinderzahl, lag diese 2010 bei den 30-Jährigen.
In Deutschland hatte im vergangenen Jahr jede Frau im Durchschnitt 1,39 Kinder. Damit zählt die Bundesrepublik im europäischen Vergleich weiter zu den Schlusslichtern.
So steht Deutschland im Ländervergleich (Stand 2009).
Rang | Land | Geburtenrate |
1 | Island | 2,23 |
2 | Irland | 2,07 |
3 | Frankreich | 2,00 |
4 | Norwegen | 1,98 |
5 | Großbritannien | 1,94 |
6 | Schweden | 1,94 |
32 | Deutschland | 1,36 |
33 | Portugal | 1,32 |
34 | Ungarn | 1,32 |
34 | Lettland | 1,31 |
-- | EU-Durchschnitt | 1,60 |
(Quelle: Eurostat)
Quelle: dapd , dpa
Munin schrieb:
am 6. September 2011 um 04:53:45
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Kinder
Wer Kinder in die Welt setzt, sollte auch für sie aufkommen können und wollen und sich um die Erziehung, das Wohl der Kinder
kümmern. Wenn, wie in Deutschland, das "Kindermachen" prämiert wird und man ohne arbeiten zu müssen aufkosten anderer vom Kindergeld leben kann, setzt nur noch die Unterschicht Kinder in die Welt. Geburtenreduzierung würde die Bevölkerungsexplosion stoppen und der beste Beitrag zum Erhalt der Natur sein. Weg mit Kindergeld und Entwicklungshilfe.
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Anna schrieb:
am 20. August 2011 um 11:51:07
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mehr Kinder
in den ärmeren Familien 2,8 Kinder, weniger in den normal arbeitenden
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Peter § schrieb:
am 19. August 2011 um 00:04:20
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Nelda
"Sicher nicht in den unteren Bevölkerungsgruppen", na das wäre dann ja mal gut Nelda wenn es so wäre.Nur ich fürchte dem
ist nicht so,dafür ist die "Stütze" in Deutschland viel zu hoch.
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