12.10.2011, 17:43 Uhr
Der Diabetikerhund "Lulu" wacht über seinen neunjährigen Schützling Arnold. (Quelle: dapd)
Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Diabetes mellitus. Experten schätzen, dass sich die Zahl von aktuell zehn Millionen Diabetikern in 20 Jahren doppelt haben wird. Besorgniserregend ist nach Aussage des Direktors der Klinik für Diabetes und Stoffwechselerkrankungen am Klinikum Karlsburg, Wolfgang Kerner, vor allem, dass immer mehr Kinder und Jugendliche unter dem genetisch bedingten Typ-I-Diabetes leiden.
Kerner: Fettes Essen, zu viele Süßigkeiten und dann auch noch wenig Bewegung, das kann zum Typ-II-Diabetes führen. Beim Typ-I-Diabetes handelt es sich um eine genetische Veranlagung. Es kann zur Auslösung der Krankheit kommen, muss aber nicht. Wir suchen noch immer nach dem auslösenden Faktor.
Kerner: Ich denke schon. Wenngleich ich mir nicht sicher bin, ob das im frühesten Kindesalter schon rundum funktioniert. Bei älteren Patienten gibt es detaillierte Aufzeichnungen darüber, bei Zwei- oder Dreijährigen fehlen die nahezu gänzlich. Fest steht, je früher die Krankheit erkannt wird, umso besser, umso zielgerichteter können wir therapieren. Wenn denn dem Patienten zudem ein Hund dabei hilft, rechtzeitig eine Unterzuckerung zu erkennen und darauf selbst zu reagieren - bitteschön. Ich werde das jederzeit unterstützen.
Masern, Mumps, Angina & Co.: Was Eltern zu Symptomen, Verlauf und Behandlung wissen sollten. Kinderkrankheiten-Lexikon
Kerner: Ganz ehrlich gesagt: eher kaum. Die Pharmaindustrie investiert Millionen in die Entwicklung neuer Medikamente, um sich das Geld über den Verkauf zurückholen zu können. Und wie sieht das bei einem Hund aus: Rein wirtschaftlich gesehen wird nur investiert, Geld zurück fließt da nicht. Ich betone, rein ökonomisch gesehen. Aus meiner Sicht unterstütze ich die Anschaffung Kerner: Ganz ehrlich gesagt: eher kaum. Die Pharmaindustrie investiert Millionen in die Entwicklung neuer Medikamente, um sich das Geld über den Verkauf zurückholen zu können. Und wie sieht das bei einem Hund aus: Rein wirtschaftlich gesehen wird nur investiert, Geld zurück fließt da nicht. Ich betone, rein ökonomisch gesehen. Aus meiner Sicht unterstütze ich die Anschaffung eines Diabetiker-Warnhundes hingegen jederzeit.ines Diabetiker-Warnhundes hingegen jederzeit.
Quelle: dapd
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