22.12.2011, 17:14 Uhr | Jenni Zwick
Die erste Schuleuphorie ist häufig schnell verflogen. (Quelle: t-online.de)
Ist die erste Euphorie vorbei, beginnt bei vielen Grundschülern oft der Frust - sie haben keine Lust mehr auf Schule. Nach den Herbst- oder Winterferien wollen sie am liebsten wieder zurück in den Kindergarten. Sie stehen morgens ungern auf, motzen rum, wenn sie aus der Schule kommen und verweigern sich bei den Hausaufgaben. Haben Sie ein solch frustriertes Kind, ist Geduld und einfühlsames Vorgehen gefragt, denn in dieser sensiblen Zeit wird häufig auch die spätere Lust oder eben Unlust auf Schule auf den Weg gebracht. Wichtig ist, dass Sie den Grund für das Verhalten Ihres Kindes herausfinden und nicht mit Druck dagegen angehen. Hier finden Sie Lösungen für die häufigsten Probleme.
Probleme in der Schule können verschiedene Ursachen haben. Das kann von zu wenig Schlaf über Ärger mit Lehrern oder Mitschülern bis hin zu Lernschwächen wie Rechenstörung oder Leseschwäche gehen. In behutsamen Gesprächen und vorsichtigem Nachfragen können Sie Ihrem Kind entlocken, was eigentlich sein Problem ist. Fragen Sie Ihr Kind aber nicht ständig, sondern warten Sie den passenden Moment ab. Das ist am ehesten dann, wenn Ihr Kind entspannt ist, gerade nicht an die Schule denkt, sondern sich mit etwas anderem beschäftigt und Sie natürlich nicht im Clinch liegen.
Stellen Sie konkrete Fragen: Mit wem spielst du denn auf dem Schulhof? Welchen Lehrer magst du denn am liebsten, welchen magst du denn gar nicht? Wann oder bei wem meldest du dich am liebsten? Hast du vor etwas Angst in der Schule? Welches Fach macht dir besonders viel Spaß, welches würdest du am liebsten abwählen? Durch solche Fragen bekommen Sie zumindest eine Ahnung, wo das Problem liegen könnte und können weiter in diese Richtung forschen. Natürlich kann auch ein Gespräch mit dem Klassenlehrer hilfreich sein, um Näheres über das Verhalten Ihres Kindes zu Mitschülern, Lehrern und das Klassengefüge zu erfahren.
Auch Lernprobleme können Grundschülern zu schaffen machen und die Lust auf Schule nehmen. Da jedes Kind individuelle Förderung und persönliche Betreuung im Unterricht braucht und dafür häufig die Kapazitäten der Lehrer nicht ausreichen, kommen manche Schüler in einem oder mehreren Fächern nicht mit. Das heißt aber nicht, dass dieses Fach für die gesamte Schulzeit ein Problemfach sein muss. Gerade in der ersten Klasse sind die Kinder noch sehr unterschiedlich gut an die Schule angepasst. Manche können schon eine halbe Stunde am Stück ruhig sitzen und sich konzentrieren, andere zappeln nach fünf Minuten schon auf ihrem Stuhl herum und wollen sich eigentlich bewegen.
Die Lehrer müssen den Spagat hinbekommen, alle Schüler "mitzunehmen": Sie müssen den gelangweilten Schülern etwas bieten, gleichzeitig aber den überforderten Schülern behutsam den Lehrstoff beibringen. Dass das nicht bei jedem Kind klappt, liegt fast auf der Hand - also sind die Eltern gefragt. Mit mangelnder Intelligenz hat das in den seltensten Fällen zu tun, meistens haben Lernprobleme andere Auslöser, die durch Beobachtung gefunden werden können: Wann und in welchen Situationen treten Blockaden auf oder wann "macht Ihr Kind dicht"? Ist dies eher schriftlich, mündlich, an der Tafel oder in der Gruppenarbeit der Fall? Bei welchen Anforderungen des Lernstoffes treten Probleme auf? Ist das Kind vielleicht unterfordert? Wissen Sie, was Ihrem Kind Kummer bereitet, können Sie sich den unterschiedlichen Problemen widmen und ihm helfen.
Quelle: t-online.de
Lehrerin schrieb:
am 29. Januar 2012 um 15:03:58
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Privat
Meine Empfehlung: Privatschule. Denn unser Schulsystem macht Kinder krank und kaputt. Lehrerinnen und Lehrer, die engagiert und
motiviert arbeiten, sich für die Bedürfnisse der Kindr einsetzen, sind in diesem System nicht gefragt, sie gehen oft an Privatschulen, wo sie mehr Freiheiten dbzgl. haben. Allerdings unterstützen Eltern oft mit ihrer Leistungsbezogenheit dieses System
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Stute schrieb:
am 23. Januar 2012 um 18:40:17
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Schule
Liebe Ruth! Es tut mir sehr für Sie leid, wenn Sie eine so eine furchtbare Mutter hatten und heute noch irgendwie stolz darauf sind,
dass Sie eine schlechte Schulzeit hatten. Man könnte denken, Sie wünschten sich das für alle Kinder, nur weil Sie es überstanden haben! Seien Sie froh, dass Sie nicht heute in die Schule müssen!! Die Oma meiner Kinder leidet mit ihren Enkeln mit, denn sie erlebt jeden Tag, wie gestresst die sind.Der Vergleich zu früher hinkt, geht gar nicht!!
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Mama schrieb:
am 13. Januar 2012 um 12:25:16
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@TPI Verlag
Vieles, was Kinder als "Datenmüll" empfinden, kann durchaus gebraucht werden. Aber eben nicht in jedem Beruf und in
jeder Lebenssituation. Ein Laborant kann den Chemieunterricht durchaus brauchen, ein techn. Zeichner wohl eher nicht. usw usw Aber trotzdem brauchen wir engagierte Lehrer, die unterrichten wollen und nicht nur die Zeit absitzen und Arbeitsblätter verteilen. Gott sei dank gibt es bei meiner Tochter an der Grundschule solche Lehrer! Meinem Kind macht Schule in der 2.Klasse ec
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