
10.11.2011, 16:52 Uhr | Lisa Erdmann
Vollzeit oder nur Sonntags, modern oder traditionell: Das sind die heutigen Vatertypen. (Quelle: imago)
Er bringt die Kinder in den Hort, hilft im Haushalt und arbeitet Teilzeit - alle reden vom "neuen Vater". Doch wie oft gibt es den modernen Papa wirklich? Oder ist er nur ein Mythos? Spiegel Online stellt sechs typische Vater-Modelle vor: Welcher sind Sie?
Elterngeld und Vätermonate haben nicht viel verändert in Deutschland. Männer verstehen sich weiter als Ernährer der Familie, haben Soziologen festgestellt. Veränderungen gehen sehr, sehr langsam. Die viel beschriebenen neuen Väter bilden nur eine Speerspitze.
Zwar nehmen inzwischen rund 24 Prozent der Väter Elternzeit. Aber drei Viertel von ihnen pausieren lediglich die Mindestzeit von zwei Monaten. Ein gern genommener zusätzlicher Urlaub - viel mehr ist das in den meisten Fällen nicht. Danach nimmt der allergrößte Teil seinen Job wieder auf wie vorher. Die Mütter dagegen durchlaufen große Veränderungen: Die allermeisten von ihnen kehren nach der Babypause höchstens in einen Teilzeitjob zurück.
Was sich in der Regel wie die individuelle Entscheidung eines jeden Paares selbst anfühlt, ist in Wahrheit von der Politik begünstigt. Den Vätern - und auch Müttern - bleibt oftmals gar nicht anderes übrig als in althergebrachten Strukturen zu leben.
Sind die "neuen Väter" als doch nur ein schöner Mythos? Wie sehen sich Deutschlands Papas 2011? Ein bisschen modern, ein bisschen altbacken, ein bisschen hin- und hergerissen? Spiegel Online stellt sechs typische Vaterfiguren vor - wo erkennen Sie sich wieder? Klicken Sie sich durch.
Quelle: Spiegel Online
Lars Moldeson schrieb:
am 11. November 2011 um 18:52:11
(5)
(1)
Trennungsväter fehlen hier und den Kindern.
Es gibt mindestens sieben Vatertypen. Der häufigste Vatertyp ist der entsorgte Vater, der sein
Kind nur noch alle zwei Wochen, wenn überhaupt, sieht. Das kann man gar nicht oft genug heraustellen, wenn inzwischen jede zweite Ehe geschieden wird. Dass darüber nichts in der Presse erscheint, liegt schlicht daran, dass die Gesellschaftsthemen mehrheitlich von weiblichen Redakteuren betreut werden. So entsteht eine Wunschrealität von Frauen, die dem sozialistischen Beschweigen der DDR ähnelt.
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rabakus schrieb:
am 11. November 2011 um 12:08:02
(21)
(1)
Väter
Und es gibt noch die allein Erziehenden Väter so wie mich. Beide Kinder leben bei mir und gehen jedes zweite WE zu Ihrer Mutter. Die
Kinder wollten das so und es läuft alles prima. Job und Kinder unter einen Hut zu bekommen ist überhaupt kein Problem, ganz im Gegenteil es macht wahnsinnig Spaß für die Kinder da zu sein.
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Polly schrieb:
am 11. November 2011 um 11:44:28
(27)
(1)
Väter
Es fehlt noch ein Typ: nämlich der, der die ganze Woche auf Montage ist während sich die Frau allein um Kinder und Haushalt kümmert
und der dann am Wochenende viel Zeit mit der ganzen Familie verbringt. Von denen gibt es auch mehr als genug.
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