14.10.2011, 15:14 Uhr | Simone Blaß
Vor Kindern besser nicht streiten: Stimmt der Mythos? (Quelle: imago)
"Strafe muss sein", "niemals vor den Kindern streiten", "Einzelkinder können nicht teilen" - es gibt zahlreiche Sprüche, die so oft wiederholt wurden, dass sie sich bereits in unseren Köpfen festgesetzt haben. Doch stimmt wirklich, was da behauptet wird? Hier finden Sie gängige Erziehungsmythen auf dem Prüfstand.
Wer Kinder hat, der kennt die Erziehungsweisheiten, die einem mit auf den Weg gegeben werden. Da sind die eigenen Eltern, Schwiegereltern, Tanten und Großeltern. Da ist das Umfeld, Freunde und Bekannte, und jeder weiß etwas zu sagen. Vieles davon können junge Eltern auch positiv für sich umsetzen, denn es basiert auf einer Menge Erfahrung, die sie selbst oft noch nicht haben. Aber so manches sollte man sich noch einmal genauer ansehen. Denn das eine oder andere stellt sich bei genauer Betrachtung durchaus auch mal als Irrtum heraus.
Andrea Bischoff hat gründlich recherchiert und ein ganzes Buch, gefüllt mit Erziehungsirrtümern, zusammengetragen, das Lexikon der Erziehungsirrtümer. Von A bis Z nimmt sie die Aussagen unter die Lupe, hakt bei Fachleuten nach und trägt Ergebnisse zusammen. „Irrtümer zu entdecken war gar nicht so schwer. Da genügt oft gesunder Menschenverstand und ein gewisser journalistischer Riecher. Schwieriger wurde es, wenn ich herausfinden wollte, was denn nun richtig sei“, schildert die Autorin ihre Recherchen. Schließlich sei vieles in der Pädagogik Erfahrungs- und Ansichtssache. So manches aber ist auch unter der Rubrik Vorurteil abzuhaken.
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Wenn es um Erziehung geht, ist vieles einfacher, als Eltern manchmal glauben. „Denn im Wunsch, alles perfekt zu machen, tun Mütter und Väter des Guten oft zu viel. Sie machen sich und ihren Kindern das Leben unnötig schwer - und erreichen oft das Gegenteil von dem, was sie machen wollen. Perfektionismus, Ehrgeiz und die Angst, etwas falsch zu machen, zerstören oft Leichtigkeit und Freude im Umgang mit Kindern.“ Auch Ulrich Gerth, der Vorsitzende der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung, rät, im Umgang mit seinem Nachwuchs ruhig wieder mehr auf die eigene Intuition zu vertrauen. Eltern sollten versuchen von den Erfahrungen anderer zu profitieren, ohne sie als absolut wegweisend anzusehen. Für eltern.t-online.de hat er einige der bekanntesten Erziehungsweisheiten unter die Lupe genommen und kommt letztlich zum selben Schluss, wie schon der Dichter und Pädagoge Jean-Paul vor über 200 Jahren: „Kinder und Uhren dürfen nicht beständig aufgezogen werden, man muss sie auch gehen lassen.“
Quelle: t-online.de
Ungeduld schrieb:
am 17. Oktober 2011 um 15:35:39
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Gewalt
Eine Freundin und ich gingen mit ihrem Sohn einkaufen. Sohn wollte Schokolade, meine Freundin sagte Du hast noch welche zu Hause. Du
kannst Dir übermorgen wieder etwas aussuchen. Sohn wollte nicht er wollte neue. Meine Freundin sagte dann du nimmst die von Zuhause oder keine.Es ging noch ewig hin und her, ich bewunderte die Geduld meiner Freundin. Irgendwann sagt Sohnemann dann zu seiner Mama Du blöde Kuh, dafür bekam er 3 mal kräfig was auf den Hintern. Die Umstehenden sagten dann das arme Kind
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igor aus warmensteinach schrieb:
am 17. Oktober 2011 um 11:31:31
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so viele gutmenschen
man soll es ja nicht glauben. s´wär schön wenn´s so wär´! aber ich glaube, die meisten raspeln hier schön
süßholz, weil sie wissen, wenn sie schreiben daß sie ihre kinder gern verhaun, der artikel dann nicht gesendet wird. und weil man halt auch dazugehören will, zu den guten, schreibt man halt einen für die mehrheit erträglichen beitrag. aber, lügen, ist es das wert?
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Einsichtiger schrieb:
am 17. Oktober 2011 um 09:50:22
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Erziehungsirrtümer
Haben unseren Sohn (maßvoll) nach der Methode "ein paar Ohrfeigen schaden nicht" erzogen. Es hat nicht viel
genützt. Unseren Enkel (jetzt 13) der die überwiegende Zeit bei uns lebt, haben wir nie geschlagen. Er verhält sich dennoch absolut vorbildlich, ist höflich, hilfsbereit und zuvorkommend. Also was soll die Prügelei?
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