26.10.2009, 11:20 Uhr
Eine europaweit einheitliche Verordnung solle Unfälle mit Bettzeug, Schlafsäcken oder Matratzen verhindern. (Bild: Imago)
Europas Babys sollen künftig sicherer schlafen. Die 27 Mitgliedsstaaten der EU brachten entsprechende Sicherheitsnormen auf den Weg. Eine europaweit einheitliche Verordnung solle Unfälle mit Bettzeug, Schlafsäcken oder Matratzen verhindern, teilte die EU-Kommission mit.
Nationale Bestimmungen deckten nur wenige Risikofaktoren wie beispielsweise die Qualität von Federn und Daunen ab, ergänzten Diplomaten. Die EU-Kommission muss nun konkrete Vorschläge erarbeiten und sie dem Europäischen Parlament und den 27 Mitgliedsstaaten für einen endgültigen Beschluss vorlegen.
Insgesamt 17.000 Kinder kamen von 2005 bis 2007 in Bettchen oder Hängewiegen zu Schaden, teilte die Europäische Verletzungsdatenbank mit. Die Kleinkinder verschluckten beispielsweise Teile von Möbeln oder klemmten sich ein. Einige Kinder erstickten, weil sie zwischen die Matratze und den Bettrahmen rutschten oder an Schlaufen und Schnüren im Bett hängen blieben.
Quelle: dpa
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