22.02.2012, 15:40 Uhr | Maria Held
Brauchen Kinder Langeweile um kreativ zu sein? (Bild: imago)
Langeweile als Quelle der Kreativität? Das glaubt nur der, der nicht darunter leidet. Für Kinder ist es öde und nervig und für Eltern der betroffenen Kinder stressig. Die Hauptsaison für Langeweile sind: verregnete Ferien, Genesungstage, Knatsch-mit-den-Freunden-Phasen, Alle-sind-weg-nur-ich-nicht-Ferien - also eigentlich immer. Unsere insgesamt 15 Tipps für Kleinkinder, Schulkinder und Teenager wappnen Sie für die nächste Langeweile-Attacke.
Denn welche Mutter schafft es schon so geschickt wie Lisas Bullerbü-Mama, die Schlecht-Wetter-miese-Laune in erfolgreiches kreatives Werkeln umzumünzen: "Wenn ich du wäre, würde ich einen Zuckerkuchen backen“, heißt ihr Rezept gegen Langeweile. Wir haben noch einige weitere zusammengestellt. Keine unserer Anti-Langeweile-Strategien benötigt große Vorbereitung oder viel Material.
Dabei sollten Eltern darauf achten, dass die Langweile-Vermeidungsstrategien nicht in Aktionismus und Terminstress für die Kleinen ausarten. Denn das kann tatsächlich der Tod von Kreativität sein. Psychologen und Pädagogen beklagen sogar einen Mangel an Langeweile. Kinder brauchen Zeit zum Träumen und um eigene Ideen zu spinnen. Zu viel Programm schadet nur. Deshalb sind unsere Tipps als Impulse zu verstehen, die Kindern die Möglichkeit geben, selbst mit Langeweile fertig zu werden und diese sogar in neue Energie zu wandeln.
Gerade die Langeweile sei jedoch in der heutigen Erlebnisgesellschaft ein stark tabuisiertes Gefühl, wie die Psychologin und Psychotherapeutin Verena Kast feststellt. Dabei sei Langeweile eine der produktivsten Emotionen, die helfe, die eigenen Interessen aufzuspüren.
Bei mancher Beschäftigung, die aus der Langeweile heraus erwächst, entsteht sogar etwas, das aufgehoben wird, das ein Geschenk sein kann. Manchmal entdecken Kinder auch neue Talente und Hobbys. Oder sie lernen sogar ganz spielerisch praktische Fähigkeiten wie Nähen oder Backen.
Und noch ein Hinweis vorneweg: Manchmal hilft auch der beste Tipp nichts. Wenn Kinder traurig oder krank sind, dann brauchen sie andere Hilfe. Und manchmal entwickelt sich aus dem eigentlichen Impuls etwas ganz anderes, etwas Neues, etwas Spannendes, etwas ganz und gar nicht Langweiliges.
Quelle: t-online.de
Gabi schrieb:
am 4. März 2012 um 20:20:46
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Jugendliche , Langeweile ? !
und was machen oder womit sollen sich Jugendliche ab 15 Jahre beschäftigen ? Mit Backen ?? da sind die Städte
und Kommunen auch gefragt, denn wenn es genug Angebote geben würde, ( Jugendlichen die sich auf öffentliche Strassen treffen müssen, weil es nur sehr wenige Jugendtreffs ab 15 Jahre gibt) könnten sich Jugendliche auch draußen besser beschäftigen und würden weniger auf dumme Gedanken kommen ! Aber dafür haben die Kommunen kein Geld , trauig aber wahr !!!!
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Elke schrieb:
am 30. Mai 2011 um 09:19:08
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Langeweile
Also ich hab mich durch die Vorschläge für "Schulkinder" gelesen. Absoluter Blödsinn wenn man mich fragt. Bitte schön,
welches Kind möchte den ganzen Tag mit Tuch um die Augen laufen nur um zu erfahren wie es ist blind zu sein? Oder Andersrum-Spiel ... meine Kids würden mich für verrückt erklären. Es gibt Artikel die sind einfach unnötig!
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Rajif schrieb:
am 30. Mai 2011 um 09:14:01
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Vaterrolle
Ich verweise ausdrücklich auf die in der Kindeserziehung wichtige Rolle des biologischen Vaters. Leider wird hier, mit der
Förderung von AE-Familien, zu viel verkehrt gemacht, mit verheerenden Folgen für die Gesellschaft und Wirtschaft!
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