02.12.2010, 11:58 Uhr
In Ostdeutschland bekommen Frauen ihr erstes Kind im Durchschnitt mit etwa 27 Jahren. (Bild: imago)
Knapp 29 Jahre betrug im Jahr 2009 das durchschnittliche Alter der Frauen in Deutschland bei der Geburt ihres ersten Kindes. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, waren in den neuen Ländern die Frauen bei der ersten Geburt mit 27 Jahren um fast zwei Jahre jünger als im Westen (29 Jahre).
Durch eine Anpassung des Bevölkerungsstatistikgesetzes ist für das Jahr 2009 erstmals die Nachweisung der sogenannten biologischen Geburtenfolge unabhängig vom Familienstand der Mutter möglich. Bis zum Jahr 2008 lagen Angaben über das Alter der Frau bei der ersten Geburt nur in der aktuell bestehenden Ehe vor.
Im bundesweiten Vergleich waren im Jahr 2009 die Frauen bei der ersten Geburt in Sachsen-Anhalt und in Mecklenburg-Vorpommern mit 27 Jahren am jüngsten. Die Hamburgerinnen hingegen gründeten besonders spät eine Familie - mit durchschnittlich 30 Jahren.
Nicht verheiratete Frauen bekommen ihr erstes Kind früher als verheiratete. Im Jahr 2009 sind sie in den neuen Ländern im Durchschnitt mit 26,5 Jahren Mutter geworden. Insgesamt wurden hier 74 Prozent aller Erstlinge außerhalb einer Ehe geboren. Im früheren Bundesgebiet (ohne Berlin) war der Anteil der ersten außerehelichen Geburten mit 36 Prozent nur etwa halb so hoch wie in den neuen Ländern und die Mütter der Erstgeborenen waren im Durchschnitt ein Jahr älter (27,5 Jahre).
Verheiratete Frauen waren im Jahr 2009 bei der Geburt des ersten Kindes in den alten Bundesländern durchschnittlich 2,5 Jahre und in den neuen Ländern knapp drei Jahre älter als die nicht verheirateten Frauen. Sieben Prozent der verheirateten Frauen in den westdeutschen Ländern waren bereits Mutter, als sie ihr erstes Kind in der aktuell bestehenden Ehe bekommen haben. Bei den ostdeutschen Frauen war dieser Anteil mit 20 Prozent deutlich höher.
Quelle: ots
Frage schrieb:
am 3. Dezember 2010 um 01:59:10
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ältere Mütter
Ich weiss nicht, was es mit Egoismus zu tun hat, wenn sich Menschen erst einmal eine Grundlage aufbauen, bevor sie Kinder in die Welt setzen.
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AI schrieb:
am 3. Dezember 2010 um 00:12:23
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ES IST KEIN EGOISMUS
Der Trend zeigt kein Egoismus, der zeigt, dass sich die Menschen bewusst werden, dass sie erst einmal etwas leisten
müssen, damit sie etwas ihrem Kind bieten können. Ich habe eine Ausbildung und absolviere neben meinem Job ein Studium, damit ich meiner künftigen Familie etwas bieten kann. Eine Sache darf nicht vergessen werden, die DDR-Zeiten sind vorbei. Erst wer das kapiert hat, wird einen realistischen Blick für die heutige Zeit haben & sich dann viel besser im HEUTE zurechtfinden.
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Anna schrieb:
am 2. Dezember 2010 um 19:32:51
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West-Mütter
Die Wessimädels wollen sich doch erst einmal austoben. Danach wollen sie Karriere machen, dann den Richtigen finden und mit 40
Kinder bekommen. Der Trend zeigt doch sehr den Egoismus dieser Gesellschaft.
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