13.01.2011, 14:43 Uhr
Die Geburtenzahl könnte bis 2060 dramatisch sinken. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Seit 1972 sterben in Deutschland mehr Menschen als geboren werden. Auch die absolute Zahl an Geburten ist tendenziell rückläufig: Wurden vor 39 Jahren noch mehr als 900.000 Kinder geboren, waren es Schätzungen des Statistischen Bundesamts zufolge 2010 höchstens 680.000. Diese Zahl könnte 2030 auf 580.000 und 2060 auf 465.000 sinken, sagte eine Mitarbeiterin der Behörde.
Bei dieser Prognosen werde unterstellt, dass pro Frau weiter 1,4 Kinder geboren werden und pro Jahr im Schnitt 100.000 mehr Menschen ein- als auswandern. Die Geburtenrate von 1,4 Kindern pro Frau sei in Westdeutschland seit 35 Jahren konstant. "Die 1,4 Kinder bedeuten, dass die Elterngeneration nur zu zwei Dritteln ersetzt wird", betonte die Statistikerin. In der DDR sei die Entwicklung Anfang der 70er Jahre ähnlich gewesen. Nach der Wende sei die Geburtenhäufigkeit im Osten aber sehr stark zurückgegangen, bis auf 0,8 Prozent in einem Jahr. Inzwischen lägen Ost und West aber fast gleichauf.
Auch die Bevölkerungszahl wird der Prognose zufolge stark sinken. Selbst wenn man eine auf 1,6 Kinder pro Frau steigende Geburtenrate unterstellte, würde die Zahl der Einwohner von derzeit 81,7 Millionen auf rund 65 Millionen sinken, sagte die Statistikerin. Zudem werde die Bevölkerung weiter altern. Es würden immer mehr Menschen sterben als geboren werden: Derzeit sterben rund 190.000 Menschen im Jahr mehr als geboren werden. 2060 seien dies bereits 553.000.
Wie wahrscheinlich das Eintreffen des Szenarios ist, konnte die Statistikerin nicht sagen. "Wahrscheinlichkeiten berechnen wir nicht", erklärte sie und fügte hinzu: "Wenn sich die Verhältnisse nicht grundlegend ändern, dann würde das eintreten." Um die Unsicherheit zu zeigen, seien verschiedene Varianten berechnet worden. Aber auf jeden Fall könne gesagt werden: "Die Bevölkerung Deutschlands schrumpft und wird älter. Das wird durch die Zuzüge auch nicht ausgeglichen."
Quelle: dapd
ramona schrieb:
am 20. Februar 2011 um 21:10:55
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Nachwuchs
Sollen doch die Politiker für mehr Nachwuchs sorgen die können sich es doch leisten ein paar Kinder mehr gross zu ziehen
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felima schrieb:
am 4. Februar 2011 um 14:06:22
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Geburtenrückgang
Deutschlands Politik ist nicht kinderfeindlich, die Gesellschaft ist es. Habe zwei Kinder, obwohl ich wusste, dass mich das
an den Rand des finanziellen Ruins bringt. Bin trotz Top-Ausbildung und bester Zeugnisse auf dem Arbeitsmarkt nahezu nicht mehr vermittelbar, obwohl ich jeweils nur während des Mutterschutzes ausgesetz habe, bin jetzt selbständig, was es nicht leichter macht. Essen gehen oder einkaufen mit Kindern in dieser Gesellschaft nahezu undenkbar !!!
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SC171 schrieb:
am 26. Januar 2011 um 16:21:46
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Arbeitsplätze
Viele stöhnen rum weil es zu wenig Arbeitsplätze gibt, schafft doch selber die Arbeitsplätze, dann seht Ihr wie die Firmen
und somit die Arbeitgeber vom Staat abgezockt werden, deshalb gibt es auch zu wenig Arbeitsplätze....
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