11.02.2011, 09:32 Uhr
Die Ernährung in den ersten Lebensjahren spielt eine große Rolle für die Intelligenz, sagt eine Studie. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Richtige Ernährung im frühen Kindesalter steigert die spätere Intelligenz, wie umgekehrt auch ein fett- und zuckerreicher Speiseplan das Gegenteil bewirken kann. Das behaupten Forscher der Universität Nottingham.
"Das Gehirn ist wie ein Motor, der Treibstoff braucht. In den ersten Lebensjahren hat es ganz besondere Bedürfnisse", bestätigt Michaela Axt-Gadermann, Medizinerin, Professorin für Gesundheitsförderung an der Hochschule Coburg und Autorin des Buches "Was Kinder schlau und glücklicht macht".
Forscher um Tomas Paus analysierten Daten einer kanadischen Langzeitstudie bei 4.000 Kindern der Jahrgänge 1991 und 1992. Im Alter von drei, vier, sieben und achteinhalb Jahren hatten deren Eltern in detaillierten Fragebögen angegeben, wie sie es mit dem Essen und Trinken hielten. Entsprechend bildete man Gruppen der Kinder, die vorwiegend zucker- und fettreiche Fertignahrung zu sich nahmen, jene die viel Fleisch und Gemüse aßen oder solche mit viel Gemüse, Obst, Reis und Nudeln.
Im Alter von achteinhalb Jahren wurden die Kinder einem IQ-Test unterzogen. Dabei stellten die Forscher einen Zusammenhang zwischen der Ernährung und der Intelligenz fest, auch nachdem sie Störfaktoren wie etwa die soziale Herkunft berücksichtigt hatten. Je gesünder die Ernährung besonders der ersten drei Lebensjahre war, desto höher punkteten die Kinder im Intelligenztest, während spätere Ernährungsumstellungen nur wenig Folgen hatten. Studienleiter Paus erklärt dies durch das Gehirnwachstum während der ersten drei Jahre.
"In den Entwicklungsphasen der Kindheit braucht das Gehirn besonders viele Nährstoffe", betont Axt-Gadermann. Eine zentrale Rolle spielen dabei Omega-3-Fettsäuren, die etwa in Fisch und Meeresfrüchten, jedoch auch in pflanzlichen Ölen enthalten sind. Für Denkleistung in der Schule sei etwa die Versorgung mit komplexen Kohlehydraten wichtig, für mathematische Fähigkeiten auch die ausreichende Eisen-Zufuhr.
Die Schulleistung steht generell in engem Zusammenhang mit der Ernährung, so Axt-Gadermann. "Kinder, die morgens das Haus ohne Frühstück verlassen, haben schlechtere Ausgangsbedingungen. Zudem bringen Schüler dann messbar bessere Leistungen, wenn sie vom Lehrer regelmäßig zum Wassertrinken aufgefordert werden."
Eltern, die sich um einen gesunden Lebensstil ihrer Kinder kümmern, könnten deren Leistung damit "mindestens um eine Notenstufe" verbessern, so das Credo der Expertin. "Dazu gehören auch ausreichend Schlaf und Bewegung, eine Beschränkung der Mediennutzung und genug Zeit für das gemeinsame Gespräch oder das Vorlesen."
Quelle: Pressetext
Die Erbline ... schrieb:
am 14. Februar 2011 um 11:18:43
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IQ - Schulnoten besser !
IQ hin oder Her was können diese Fuzzis den, ausser aus dem FF antworten, sonst nix, Tonbandgerät zum
Zurückspulen IQ ist das für Menschen wie mich ! -Ihr seit Blinde mit Augen, Ihr seit Taubstumme mit Ohren, ...
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Uwebo_mann schrieb:
am 13. Februar 2011 um 13:51:36
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Kindheit03771722386schlecht
Das hat man bei mir unterlassen müssen.
Bin kurz nach dem 2.Weltkrieg geboren.Ernährung sehr schlecht.
Habe
sehr große Probleme gehabt und habe sie noch immer.
Meine Frau (sehr krank) muß darunter leiden.
Bitte um Gespräche am Telefon, rufe auch zurück.
Meine Kennung siehe oben bei Betreff.
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