15.11.2011, 17:09 Uhr
Giftpflanzen auf dem Spielplatz: Nicht alles ist erlaubt. (Quelle: imago)
Die Bepflanzung von Spielplätzen ist Sache der Spielplatzbetreiber. Im Interesse der Kindersicherheit müssen aber auch hier bestimmte Vorschriften eingehalten werden: Nicht jede giftige Pflanze hat etwas auf Kinderspielplätzen zu suchen.
Die vier Pflanzen Goldregen, Pfaffenhütchen, Seidelbast und Stechpalme wurden bereits vom DIN Ausschuss für Kinderspielplätze als so gefährlich eingestuft, dass sie grundsätzlich Spielplatzverbot haben. Aber was ist mit anderen gefährlichen und giftigen Pflanzen? Kinder neigen schließlich dazu, bunte Beeren und Früchte schnell mal in den Mund zu nehmen und alles anzufassen, zum Beispiel Blätter von Brennnesseln.
Berthold Tempel vom TÜV Rheinland, Vorsitzender vom DIN Ausschuss für Kinderspielplätze und Spielplatzprüfung, warnt im Interview mit Spielplatztreff.de vor Panikmache: "Wir können und wollen keine heile Welt auf dem Spielplatz schaffen. Gewisse Risiken des täglichen Lebens müssen und werden auch auf einem Spielplatz anzutreffen sein. Das ist wichtig, um Kinder auch an gewisse überschaubare Gefahren heranzuführen, damit diese in einer kontrollierten Umgebung etwas über Gefahren und ihre Folgen lernen."
Tempel ist davon überzeugt, dass beispielsweise die Brennnessel eine wichtige Erfahrungspflanze ist und Kinder sehr schnell lernen, dass Hautkontakt unangenehm ist. Außerdem sind schwerwiegende Unfälle mit Giftpflanzen äußerst selten.
Dennoch wird das Gefahrenpotential von Pflanzen genau beobachtet und deshalb die "Schwarze Liste" demnächst wohl um zwei weitere Pflanzen ergänzt. "Mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit werden zwei weitere Pflanzen demnächst auf Spielplätzen verboten werden. Dabei handelt es sich nicht um heimische, sondern um eingeschleppte Pflanzen", so Tempel auf Spielplatztreff.de. Bei diesen zwei Pflanzen handelt sich um Herkulesstaude/Bärenklau und Ambrosia, die beide allergische Reaktionen auslösen können.
Quelle: t-online.de
Böse Tante schrieb:
am 17. November 2011 um 06:58:55
(3)
(0)
sehr gefährlich
Na bei mir gibt es überall Giftpflanzen. Auch im Vorgarten. Die Eltern müssen eben aufpassen.
Kommentar melden
xxx schrieb:
am 15. November 2011 um 20:12:33
(6)
(1)
kind
Fleischfressende Riesenpflanzen wären noch besser !
Kommentar melden
Achim schrieb:
am 15. November 2011 um 18:36:46
(1)
(4)
Giftpflanzen auf Spielplätzen
Niemand wird wohl auf die Idee kommen, Bärenklau oder Ambrosia auf Spielplätzen oder anderswo anzupflanzen.
Vesonders Ambrosia breitet sich aber sehr schnell aus, begünstigt durch Vogelfutter, welches Samen enthält. Da hilft es nur, dass die Spielplätze regelmäßig nicht nur hinsichtlich defekter Geräte oder jahrelang nicht ausgewechseltem Spielsand (schon das ist kaum gewährleistet), sondern auch auf die besonders gefährliche Giftpflanzen hin überprüft werden. Dabei helfen Hinweise aus der Bev.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die Spezialkollektion für jede Kör-
perform: perfekt für Business und Freizeit. zum XXL-Special
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Edle Design-Möbel, die Platz sparen und Stauraum bieten - jetzt günstig!
von FASHION FOR HOME
Fieber, Halsschmerzen, Bauchweh? Hier finden Sie den richtigen Arzt für Ihr Kind. Kinderarzt-Suche
Kalendermethode, Klingelhose, Homöopathie - das sind gängige Therapien gegen Bettnässen.
Giftig, mangelhaft, gefährlich? Worauf Eltern beim Spielzeugkauf achten sollten. Spielzeug