22.03.2011, 10:59 Uhr
Marcell Jansen als Lehrer der Mathematik mit seinen Schülern. (Foto: copyright bettermarks)
Der Unterrichtstag beginnt früh für Deutschlands Schüler. Daran hielten sich auch die Fußballprofis Holger Badstuber und Marcell Jansen, als sie am 21. März 2011 das Droste-Hülshoff-Gymnasium in Freiburg besuchten. Um kurz nach acht Uhr begrüßte Nationalspieler Jansen die hellauf begeisterte Klasse 5c zur gemeinsamen Mathestunde. Zusammen mit Klassenlehrer Dr. Wolfgang Körner gestaltete der HSV-Star den Unterricht und plauderte dabei auch über die eigene Schulzeit und seine Erinnerungen an das Fach Mathematik.
FC-Bayern-Profi und Nationalmannschaftskollege Holger Badstuber tat es Jansen gleich und schlüpfte in der Klasse 6a für eine Stunde in die Rolle des Mathelehrers. Die außergewöhnliche Aktion ist der Höhepunkt des bundesweiten Wettbewerbs "Mathe macht das Tor" 2010, der im vergangenen Jahr erstmals von der Stiftung Rechnen für die Klassenstufen fünf bis sieben ausgerufen wurde.
Die Klassen 5c und 6a des Droste-Hülshoff-Gymnasiums hatten in dem neunwöchigen Wettkampf, der über das internetbasierte Lernsystem "bettermarks" ausgetragen wurde, die meisten Punkte errechnet und damit den Sieg in ihren Jahrgangsstufen errungen. Der Hauptgewinn: eine Mathe- und zwei Sportstunden mit Holger Badstuber, Marcell Jansen oder Nuri Sahin.
Da sich gleich zwei Klassen des Freiburger Gymnasiums bei "Mathe macht das Tor" durchgesetzt haben, wurden die Schüler auch mit doppelter Fußballkompetenz überrascht. Die zwei schweißtreibenden Sportstunden hielten die beiden sympathischen Fußballer Badstuber und Jansen gemeinsam ab.
Genug Zeit blieb auch noch für die Erfüllung zahlreicher Autogrammwünsche und Fotos mit den gut gelaunten Spielern. "Durch die Teilnahme an 'Mathe macht das Tor' haben meine Schüler eine motivierende und effektive Form des Mathelernens kennengelernt. Viele konnten ihre Leistung im Fach deutlich verbessern. Der Besuch der Spieler beweist den Kindern nun auf einmalige Weise, dass sich Üben auszahlt!", freut sich Dr. Wolfgang Körner, der beide Gewinnerklassen als Mathematik- und Klassenlehrer betreut.
Insgesamt haben 1710 Klassen mit mehr als 40.000 Schülern und rund 1275 Lehrern aus ganz Deutschland an 2010 teilgenommen. In einem Zeitraum von neun Wochen wurden 9,25 Millionen Aufgaben auf der Online-Plattform von "bettermarks" gerechnet. "Das überaus positive Feedback der Lehrer und Schüler sowie die beeindruckende Zahl an Teilnehmern und gerechneten Aufgaben beweist, dass wir mit dem Wettbewerb Tausende für Mathematik begeistern können. Dieser Erfolg hat uns bewogen, "Mathe macht das Tor" fortzusetzen", sagt Johannes Friedemann, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Stiftung Rechnen.
Am Wettbewerb können alle Schulformen, Gymnasien, Realschulen, Gesamtschulen und Hauptschulen, mitmachen und gegeneinander antreten. Auch besonders: Bei 'Mathe macht das Tor' findet die Wissensvermittlung über das bei Schülern beliebte Medium Internet statt. "Der Ehrgeiz vieler Schüler wurde durch den Wettbewerb enorm angestachelt.
Zahlreiche Lehrer berichteten, dass sich ihre Schüler beispielsweise nach der Unterrichtszeit trafen, um im Wechsel gemeinsam zu rechnen und Fußball zu spielen", freut sich Arndt Kwiatkowski, Gründer und Geschäftsführer des Online-Lernsystems "bettermarks". "Wir wollen Schülern vor allen Dingen vermitteln, dass kontinuierliches Training zum Erfolg führt."
Die Schirmherrschaft für "Mathe macht das Tor" haben Sylvia Löhrmann, Ministerin für Schule und Weiterbildung und stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, sowie Professorin Marion Schick, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg, übernommen.
Die Bekanntmachung unterstützten das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus sowie die Initiative n-21: Schulen in Niedersachsen online. Die Firma adidas stattete "Mathe macht das Tor" mit zahlreichen Sachpreisen aus.
"Mathe macht das Tor" wird im Herbst 2011 fortgesetzt.
Quelle: ots
sebastian schrieb:
am 6. April 2011 um 15:50:44
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Schule
Ich bin selber schüler und ich weiß wie es ist da nur zu zuschauen wie die anderen fussball spielen und man selber nicht und wenn
denn ein profi vorbei guckt und einer klasse unterricht macht macht der unterricht gleich dobbelt so viel spaß
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