10.03.2011, 11:52 Uhr
Elektronenmikroskopische Aufnahme mehrerer Humaner Papillomviren. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Werdende Mütter mit Genitalwarzen sollten die Hautveränderung ungefähr in der 34. Schwangerschaftswoche behandeln lassen. Zwar schaden die sogenannten Condylome, die durch Humane Papillomviren (HPV) ausgelöst werden, dem Ungeborenen nicht. Der Berufsverband der Frauenärzte in München weist aber darauf hin, dass sich das Kind während der Entbindung in seltenen Fällen mit den Viren anstecken kann.
Lässt sich die Mutter zum richtigen Zeitpunkt behandeln, heilen die auch Feigwarzen genannten Hautveränderungen in der Regel bis zur Geburt ab. Behandelt werden sie lokal mit speziellen Salben oder Tinkturen. Wirksamer, aber weniger schonend ist unter anderem eine Laserbehandlung.
Die Gefahr einer HPV-Infektion lässt sich durch den Gebrauch von Kondomen beim Sex, durch eine Impfung sowie strenge Hygiene in Schwimmbädern und Saunen verringern. Den Angaben zufolge sind bei 1000 Geburten, bei denen die Mutter Genitalwarzen hat, in der Folge etwa sieben Kinder von krankhaften Veränderungen durch HVP betroffen.
Quelle: dpa-tmn
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