Flächendeckende Schluckimpfungen können die Zahl der Infektionen senken. (Bild: Imago)
Experten haben eine bundesweit einheitliche Regelung für die Impfung gegen Rota-Viren angemahnt.
Das Virus löse insbesondere bei Kindern schwere Magen-Darm-Erkrankungen aus, sagte der Leiter der Kinderpoliklinik der Universität Leipzig, Professor Volker Schuster, am Freitag. Für den Freistaat gebe es eine Impfempfehlung der sächsischen Impfkommission. Dagegen stehe die Empfehlung der Ständigen Impfkommission des Bundes noch aus. "Das bedeutet, von den Kassen ist es eine Good-Will-Aktion, wenn sie für die Impfung zahlen."
In Österreich werde die Schluckimpfung seit zwei Jahren flächendeckend angewendet. Die Zahl der Infektionen sei seither um 80 Prozent zurückgegangen. "Das ist ein großer Erfolg", sagte Schuster.
Quelle: dpa
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