19.10.2011, 18:09 Uhr
In der Pubertät entwickelt sich die Intelligenz noch weiter. (Foto: imago)
Der Intelligenzquotient (IQ) kann sich während der Teenagerjahre ändern. Das berichten britische Forscher im Fachjournal "Nature". "Wir haben die Tendenz, Kinder relativ früh im Leben zu beurteilen und ihren Ausbildungsweg festzulegen", erklärt Studienautorin Cathy Price. Die Ergebnisse zeigten aber, dass sich die Intelligenz von Kindern noch entwickeln kann und sich ihr IQ noch signifikant verbessern könnte. Leistungsstarke Kinder andererseits hielten ihr Potenzial womöglich nicht. Bislang galt die menschliche Intelligenz als über Jahre stabil.
Die Wissenschaftler vom Wellcome Trust Centre for Neuroimaging am University College in London hatten 33 Jugendliche zwischen zwölf und 16 Jahren untersucht. Von ihrem Gehirn wurde eine Aufnahme mittels Magnetresonanztomografie (Kernspin, MRT) gemacht, zudem unterzogen sie sich einem gängigen Intelligenztest.
Dabei wurden Sprache, Allgemeinwissen und Gedächtnis sowie Fähigkeiten wie das Suchen nach fehlenden Bildelementen oder das Lösen von Puzzles analysiert. Vier Jahre später wurden die Jugendlichen - die nichts von dem zweiten Test wussten - erneut untersucht.
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Die Testwerte bei den Intelligenzquotienten variierten zwischen 77 und 135 beim ersten Termin und zwischen 87 und 143 beim zweiten Termin. Einige der Jugendlichen verbesserten ihr Ergebnis in den Tests um 20 Punkte. Andere verschlechterten sich um einen ähnlichen Betrag. Dabei konnten sich die Ergebnisse bei einzelnen Fähigkeiten unterschiedlich entwickeln. Parallel habe sich die graue Hirnsubstanz verändert, die überwiegend aus Nervenzellkörpern besteht, so die Forscher.
Ein Anstieg des verbalen IQ (Sprache, Gedächtnis) korrelierte demnach mit einer Zunahme der Dichte der grauen Hirnsubstanz in einer Region der linken motorischen Großhirnrinde, die beim Sprechen aktiviert wird. Im vorderen Kleinhirn wiederum zeigte sich eine Zunahme der Dichte der grauen Hirnsubstanz bei einem Zuwachs des non-verbalen IQ - also etwa Puzzle- und Bildsuche-Fähigkeiten. Diese Hirnregion wird mit Bewegungen der Hand in Verbindung gebracht.
Erklären ließ sich das Auf und Ab des Intelligenzquotienten zunächst nicht. Diskutiert werde, dass die Kinder - je nachdem - Früh- oder Spätentwickler sein könnten, hieß es. Darüber hinaus könnte aber auch die Ausbildung eine Rolle spielen. Die Wissenschaftler sehen Hinweise dafür, dass das Gehirn im Verlauf des Lebens formbar bleibt und sich an neue Herausforderungen anpassen kann.
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Quelle: dpa
Bussi schrieb:
am 26. Oktober 2011 um 22:28:43
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Mutter und riese IQ
Howard Gardner beschreibt in seinem Buch: "Multiple Intelligenzen" ganz wesentliche Erkenntnisse zu euren beiden
Aussagen, nämlich, dass die Ausgewogenheit aller Intelligenzbereiche, insbesondere der emotionalen Intelligenz entscheidend für ein erfülltes glückliches Leben sind. Nicht die Menschenmit dem höchsten Quotienten in der Sachkompetenz sind am erfolgreichsten, das zeigt das Leben immer wieder. Der errechnete IQ wird völlig überbewertet.
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Mutter schrieb:
am 20. Oktober 2011 um 10:02:29
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IQ
Ich bin Mutter von zwei Hochbegabten,14 Jahre 138 IQ,7 Jahre 148-IQ.Ich sehe in der Schule sehr viel Bedarf an Aufklärung uber
Hochbegabte.Unsere 14Järiger hatte sehr vile probleme in der Schule, Lehrere wollten es nicht akzeptieren "Er ist dumm und nicht hochbegabt,da er keine 1er schreibt und sich nicht anpasst."Umgeschult ,Notten supper,Lehrer begeistert.Ich habe eine Gruppe gegründet für unterschtützung von Hochbegabten und Lehrere Weiterbildung.Ohne geht nicht.
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riese schrieb:
am 20. Oktober 2011 um 09:42:52
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@harry007
der von dir beschrieben druck und stress kommt doch in den seltensten fällen vom kind selbst. dafür sind immer die
erziehungsberechtigten verantwortlich und das wird sich auch nicht ändern, wenn man nur noch gleichbegabte "zusammenlegt". wer entscheidet, was "gleichbegabte" sind? eine neutrale untersuchung? alle 1, 2 oder 3 jahre? na wenn das ma kein druck bringt....
neben intelligenz ist außerdem soziale kompetenz gefragt in unserer gesellschaft; wie und wo lernt man denn sowas
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