10.03.2009, 16:20 Uhr | sca
Studie: Die Kinder ältere Väter sind weniger intelligent. (Imago)Kinder, die von älteren Männern gezeugt wurden, sind laut einer neuen Studie weniger intelligent als Kinder jüngerer Väter. Er sei von dem Ergebnis der Untersuchung selbst überrascht worden, erklärte der australische Gehirnforscher John McGrath zu der am 10. März 2009 im US-Fachblatt "Public Library of Science Medicine" veröffentlichten Studie. #
Während frühere Studien darauf hinwiesen, dass ältere Mütter mit größerer Wahrscheinlichkeit überdurchschnittlich intelligente Kinder haben, sei die Wissenschaft bisher stets davon ausgegangen, dass das Alter der Väter keine Rolle spiele. Die neuen Erkenntnisse sollten laut McGrath vor allem Männern der großen westlichen Industrienationen zu denken geben, die häufig mit ihrer Vaterschaft warteten, bis sie 40 Jahre oder älter seien.
Für ihre Untersuchung werteten australische und amerikanische Forscher unter Leitung von McGrath die zwischen 1959 und 1965 gesammelten Daten von 33.000 Kindern in den USA aus, die von Männern im Alter zwischen 15 und 65 Jahren gezeugt worden waren. Sie fanden heraus, dass die Sprösslinge älterer Väter in Intelligenztests, die sie im Alter von acht Monaten, vier Jahren und sieben Jahren machten, in der Regel schlechter abschnitten. Ob sie später aufholen konnten, lässt die Studie allerdings offen.
McGrath vermutet, dass die negative Rolle des Alters bei Vätern mit deren Fortpflanzungsorganen zusammenhängt: Bei einem 20-jährigen Mann haben sich Spermien 150 Mal geteilt, bei einem 50-Jährigen dagegen schon 840 Mal. Diese hohe Zahl könne die Mutationen in den sich neu entwickelnden Spermien begünstigen.
Schwangerschaftsmythen Wenn Mama schlemmt, wird's ein Junge
sca
Minna schrieb:
am 28. November 2010 um 08:16:05
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IQ von Kindern älterer Väter
Wenn ich diesen Bericht lese, dann komme ich zu der Auffassung, daß Herr John Mc. Grath von einem greisen
Vater gezeugt worden ist. Solche Aussagen sind wissenschaftlich betrachtet ein kompletter Unsinn ! Offensichtlich hat der Author wieder einmal ein Thema für eine Disertation benötigt und fragwürdig "statistisch unterlegt". Australien und Hirnforschung...an Kängeruhs ?
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