11.03.2009, 14:14 Uhr | mmh
Kindern vielfältige Bewegungsarten anbieten. (Bild: Imago)
Statt schon Fünfjährige zum Fußballtraining zu schicken, lernen Kinder besser verschiedene Bewegungen kennen. Bis zum Alter von acht Jahren sollten die Mädchen und Jungen möglichst vielfältig sportlich gefördert werden, rät Prof. Klaus Bös, Leiter des Instituts für Sport und Sportwissenschaft der Universität Karlsruhe. Danach sei eine individuelle Beratung sinnvoll, welche Sportart gut zu ihnen passen könnte.
Auch bei älteren Kindern sollte auf ein breites Sportangebot geachtet werden. Es gehe darum, Muskulatur, Knochen, Sehnen, Bänder, das Zentralnervensystem und das Herz zu stärken, so Bös. Gut geeignet sei Turnen, auch wenn dabei das Werfen fehle und die Kinder wenig Ausdauer trainierten. Deshalb gehörten Ballspiele, Leichtathletik und Schwimmen zu einem umfassenden Sportangebot dazu, erklärt Bös in der in Freiburg erscheinenden Zeitschrift "spielen und lernen" (Ausgabe 4/2009). Um ihre Kinder zum Sport zu motivieren, gehen Eltern am besten mit gutem Vorbild voran: Wenn der Vater joggt, könnte das Kind beispielsweise mit dem Fahrrad nebenher fahren.
Quelle: dpa
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