08.04.2011, 10:40 Uhr
Jedes fünfte Kind lebt in Deutschland in Armut. (Foto: dpa) (Quelle: dpa)
Die Kinderarmut in Deutschland belastet vor allem die Haushalte ostdeutscher Städte und Gemeinden - mit Berlin an der Spitze. Große regionale Unterschiede gibt es aber auch innerhalb der Bundesländer, zeigt eine Analyse der Bertelsmann Stiftung.
Bundesweit galt nach der Studie jedes fünfte Kind (20,2 Prozent) 2008 als arm. In diese Kategorie fallen alle Kinder unter 15 Jahren, die Hartz-IV-Leistungen beziehen. Wie aber sieht es in einzelnen Bundesländern aus?
Bundesland | Kinderarmuts-Quote |
Berlin | 35,7 Prozent |
Bremen | 30,0 Prozent |
Sachsen-Anhalt | 30,0 Prozent |
Mecklenburg-Vorpommern | 28,3 Prozent |
Sachsen | 24,1 Prozent |
Brandenburg | 23,2 Prozent |
Hamburg | 23,0 Prozent |
Thüringen | 22,1 Prozent |
Nordrhein-Westfalen | 17,2 Prozent |
Schleswig-Holstein | 16,2 Prozent |
Saarland | 15,9 Prozent |
Niedersachsen | 15,6 Prozent |
Hessen | 14,6 Prozent |
Rheinland-Pfalz | 12,1 Prozent |
Baden-Württemberg | 8,3 Prozent |
Bayern | 7,4 Prozent |
Große Unterschiede macht die Studie bei Kreisen und kreisfreien Städten aus. Hier liegen die Quoten zwischen zwei und 38 Prozent. Besonders verbreitet ist die Kinderarmut demnach in Schwerin (38,3 Prozent) und Bremerhaven (37,3 Prozent), ebenso in Landkreisen wie Uecker-Randow in Mecklenburg-Vorpommern (36 Prozent) und Uckermark in Brandenburg (35,9 Prozent). Besonders niedrige Werte finden sich in den bayerischen Kreisen Eichstätt (2,2 Prozent) und Freising (2,8 Prozent).
Der Studie zufolge sind die Ausgaben für soziale Leistungen zwischen 2005 und 2010 von 35,4 auf 42,2 Milliarden Euro (plus 19 Prozent) gestiegen. "Damit geben die Kommunen bereits 23,3 Prozent ihrer Budgets für Soziales aus", hieß es. Die Ausgaben für Kinder- und Jugendhilfe stiegen zwischen 2006 und 2009 von 20,9 auf 26,9 Milliarden Euro. Davon entfielen allein 5,5 Milliarden Euro auf die Hilfen zur Erziehung für Minderjährige, etwa in Tagesgruppen, Heimen oder betreuten Wohnformen.
Quelle: dpa
fschjg 72 schrieb:
am 26. Januar 2012 um 16:51:21
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kinderarmut
es gibt im deutschen supersozialstaat keine kinderarmut .habe einige länder bereist und musste festellen das viele kinder nur
ihren alten ball hatten eine schüssel reis und trotzdem glücklich sind ! die anderen sozial empfänger können auch nicht klagen sozialstaat deutschland zahlt! statt das kindergeld den kindern zugeben geht es meist für alkohol und kippen drauf !daher bitte schulessen vom kindergeld abziehen.dann kommt es auch an !
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Willi schrieb:
am 3. November 2011 um 23:36:27
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Armut
Manschmal habe ich im Monat noch grade 60 Euro zum leben,kommt immer darauf an was zu bezahlen ist,Strom
Telefon,Mietanteil,Pfändung,Fahrkarte,Versicherungen,und vieles mehr
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Willi schrieb:
am 3. November 2011 um 23:22:59
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Armut
Ich kann sagen das ich sehr arm bin,bekomme im Monat 282 Euro Rente,und 74 Euro Grundsicherung,da von bez,Mietanteil Strom
Versicherungen,telefon u.s.w.da bleiben wir ca.150 Euro zu leben übrig das ist sehr arm
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