07.09.2011, 15:59 Uhr
Eltern sollten die Privatsphäre der Kinder schützen und so wenig Fotos wie möglich veröffentlichen. (Quelle: imago)
Wenn Kinder in die Krippe oder den Kindergarten kommen, legen die Eltern oft zum ersten Mal die Verantwortung in die Hände Dritter. Die Kinder knüpfen neue soziale Kontakte und erleben ihre ersten kleinen Abenteuer - gerne auch von Erziehern und Eltern fotografiert. Doch welche Konsequenzen kann es haben, wenn Gruppen- oder Einzelfotos im Internet, zum Beispiel auf der Website des Kindergartens, erscheinen? Darüber sollten Eltern sich Gedanken machen, bevor sie dem Kindergarten, der Krippe oder Bekannten und Verwandten erlauben, Fotos von den eigenen Kindern zu machen. Ruflotse, führender Online-Dienstleister für den Schutz der Privatsphäre und Reputation, gibt Eltern Tipps, worauf sie zum Kindergarten-Start bezüglich der Veröffentlichung von Fotos achten sollten.
"Durch moderne Technologien, wie die biometrische Gesichtserkennung, ist es heutzutage ein Leichtes, aus ursprünglich anonymen Fotos strukturierte und öffentlich zugängliche Online-Datenbanken, wie beispielsweise das weltweit größte Social Network Facebook zu erstellen. Im Bezug auf Kindergartenkinder würde das bedeuten, dass diese schon im Kleinkindalter zu einem öffentlich dokumentierten Teil des Internets werden", erklärt Mario Grobholz, Geschäftsführer und Gründer von myON-ID Media, dem Betreiber von Ruflotse. "Eltern wollen Unbekannten und Unbefugten keinen Zugriff auf die Fotos ihrer Kinder geben. Doch leider scheinen viele Eltern bislang für die Möglichkeiten die sich Dritten durch das Internet ergeben noch wenig Bewusstsein zu haben: In einer Forsa-Umfrage unter mehr als 500 deutschen Eltern von Kindern zwischen null und sechs Jahren haben wir herausgefunden, dass in diesem Sommer ein Viertel der Väter und Mütter selbst vorhatten, Urlaubsfotos ihrer Kinder ins Internet zu stellen. Es wird Zeit, dass die Erziehungsberechtigten hierbei mehr Kompetenz im Umgang mit dem Medium Internet entwickeln."
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Zum Kindergartenstart geht es nicht mehr nur um die eigene Entscheidung, Fotos online zu veröffentlichen, sondern auch um die Entscheidung Dritter, dies zu tun. Folgendes sollten Eltern im Bezug auf Kinderfotos wissen:
"Generell ist es wichtig, die Privatsphäre anderer Menschen ernst zu nehmen. Ist also eine fremde Person, ein Bekannter, Freund oder dessen Kind auf einem Foto zu sehen, sollte immer Gewissheit darüber herrschen, ob derjenige, beziehungsweise die Erziehungsberechtigten mit einer Veröffentlichung einverstanden sind, bevor das Foto online gestellt wird“, sagt Mario Grobholz.
Weitere Informationen zu Ruflotse finden sich unter www.ruflotse.de.
Quelle: t-online.de
Mama75 schrieb:
am 30. März 2012 um 13:53:26
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Kinderfotos
Liebe Heidi, ich bin da ganz Deiner Meinung. Kinderfotos gehören auf das Regal und nicht ins Internet. Auch Kinder haben
Persönlichkeitsrechte, kennen diese aber natürlich nicht und können diese nicht einfordern. Ich habe auch 2 Kinder. Wenn wir draußen laufen, könnte ich auch vor Stolz platzen, wenn andere gucken. Ins Internet kommt bei mir aber nichts. Fremde kennen uns sowieso nicht. Und für eine gewisse Klientel ist das doch dann wie ein Basar - freie Auswahl. Schonmal drüber nachgedacht?
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heidi schrieb:
am 29. Januar 2012 um 13:08:46
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Kinderfotos
liebe Eltern,
kann es gut möglich sein das ihr euch mit den Kinderfotos in irgendeiner Art und Weise präsentieren wollt???
"Schaut mal alle her, ich hab das süsseste Kind überhaupt!!" Reicht es nicht wenn die Bilder bei euch zu Hause im Regal stehen? Warum reibt ihr uns das ständig unter die Nase??? Eine Antwort bitte!!!
Ich möchte an dieser Stelle noch kurz anmerken das ich selbst ein Kind habe und bestimmt nicht neidisch bin auf eure.
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Erschreckter schrieb:
am 9. Dezember 2011 um 09:54:38
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Der ganz normale Wahnsinn: Klein Kevin allein zuhause vorm PC.
Es scheint ein neuer Wahn wie eine Epidemie umzugehen: Der gesamten Menschheit
jeden eigenen Pups mitteilen zu wollen. In diesem Falle muss man fragen, wozu ein Kindergarten einen Homepage oder Website braucht, und die mit Infos vollpackt, denn jede(r) Interessierte wird in der Nähe wohnen und kann persönlich vorbeikommen, wenn er/sie unbedingt mehr erfahren möchten oder das 1000ste Bildchen der Brut bewundern will. Angesichts des obigen Fotos zweifle ich echt am Verstand vieler Eltern.
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