29.08.2011, 10:15 Uhr
Viele Paare wollen erst im Beruf Fuß fassen und Karriere machen, ehe sie an eigene Kinder denken. (Quelle: imago)
Existenzunsicherheit, das Streben nach Job und Karriere, ungenügende Vereinbarkeit von Familie und Beruf - das sind einer Umfrage zufolge die Hauptgründe für die niedrige Geburtenrate in Deutschland. 69 Prozent aller vom Leipziger Institut für Marktforschung für die "Leipziger Volkszeitung" befragten Bürger gaben an, dass in erster Linie wirtschaftliche Unsicherheit und Arbeitslosigkeit junge Leute am Kinderkriegen hindern.
63 Prozent meinen, dass junge Männer und Frauen erst einmal im Beruf Fuß fassen und Karriere machen wollen, ehe sie an eigene Kinder denken. Mehr als die Hälfte (55 Prozent) führen an, dass es für Frauen noch immer schwer sei, Kinder zu bekommen und auch noch gleichberechtigt am Berufsleben teilzunehmen. Fast ebenso viele (54 Prozent) sehen unzureichende Kinderbetreuungsmöglichkeiten als Haupthindernis.
Auf die Frage, was die Entscheidung für ein Kind erleichtert, werden an erster Stelle von 85 Prozent der Befragten familienfreundlichere Arbeitszeiten genannt. An zweiter Stelle kommt von zwei Drittel der Befragten die Forderung nach mehr und besseren Kinderbetreuungseinrichtungen. Ein höheres Kindergeld fordern nur 42 Prozent.
Quelle: dpa
rein rechnerisch schrieb:
am 21. Februar 2012 um 00:29:07
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zu wenig Kinder
als meine Kinder zur Welt kamen,wußte man schon,daß die Geburtenzahlen von Jahr zu Jahr weniger werden.Ich bin kein
Professer für Mathematik,aber es ist doch klar,daß Kinder, die nicht auf der Welt snd, auch keine Nachkommen haben werden.Die Geburtenzahlen werden sich auch nicht nach oben bewegen,können sie gar nicht,wie oben erwähnt.Ich finde,daß es nicht so furchtbar ist,wenn wir weniger Nachwuchs haben,denn für die jetzt existierenden Kinder ist kaum Geld da für Kindergärten, Schulen usw.
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Familie schrieb:
am 14. Februar 2012 um 18:17:23
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Wäre schön
Es fehlt in Deutschland einfach die Perspektive auf dem Arbeitsmarkt, alles ist unsicher und für die Kinder wird es nicht mehr
besser. Bevor die Politiker blöd rumdiskutieren, schafft Sicherheit. Liebe Genossen und Genossinnen, Arbeit die sich lohnt, Kinder mit Zukunft, Gerechtigkeit in der Gesellschaft. Das geht nicht, die einen haben übermäßig Geld, die anderen müssen zur Tafel. Wer hat das hier so hinbekommen, den sollte man den Geiern zum Fraß vorwerfen.
Was geht hier ab ?????
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Linkshänder schrieb:
am 14. Februar 2012 um 13:55:44
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@Insider
Ist das in Ihrem Bekanntenkreis so üblich, da Sie sich Insider nennen ? Ich möchte zu bedenken geben, dass der Kreis derer, die
Geld für die von Ihnen aufgezählten Dinge übrig hat, immer kleiner (und exklusiver) wird. Die Mehrheit der Singles kommt kaum über die Runden. Wer Arbeit hat, pendelt, ist Zeitarbeiter oder Mehrfachjobber. Da bleibt vielfach selbst die Möglichkeit auf der Strecke, einen Partner kennenzulernen, und Fremdbeziehungen sind keine gute Voraussetzung für Nachwuchs.
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