18.01.2012, 09:35 Uhr
Kleine Kinder nehmen den Tod oft als etwas ganz Normales wahr. Damit sich das nicht ändert, sollten Eltern darauf achten, über den Tod nicht zu negativ vor ihren Kindern zu sprechen. "Für Kinder ist der Tod anfangs etwas Spannendes. Er gehört oft zu ihren Spielen dazu, zum Beispiel, wenn sie als Cowboy so tun, als würden sie sich gegenseitig erschießen", sagt der Autor Ulf Nilsson. Er befasst sich in vielen seiner Bücher mit dem Thema Trauer.
Erst durch die Ängste der Eltern würden Kinder lernen, den Tod als etwas Bedrohliches wahrzunehmen. Nilsson empfiehlt, das Sterben in Gesprächen nicht auszuklammern und auf Fragen einzugehen. "Wichtig ist, dass Kinder Worte für diese Themen finden. Wenn sie es ausdrücken können, kommen sie besser mit der Situation zurecht."
Quelle: dpa-tmn
Gisi schrieb:
am 19. Januar 2012 um 16:10:23
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Kinder und der Tod
Mein Opa ist gestorben, als ich noch ein Baby war. Meine Mutter hat immer sein Grab gepflegt, wir Kinder waren meistens
dabei. So gehörte der Friedhof für uns von Anfang an zum normalen Lebensalltag, wobei uns auch bewusst war, dass in dem Grab unser verstorbener Opa ruhte. Ich kenne Erwachsene, die diese Erfahrungen als Kinder nicht gemacht haben und heute noch Berührungsängste haben bei Friedhöfen sowie allem, was mit dem Tod zusammenhängt.
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