20.06.2011, 08:34 Uhr
Familienhebammen unterstützen sozial benachteiligte Familien. (Foto: imago)
Der Einsatz so genannter Familienhebammen in Problemfamilien, ein zentraler Teil des neuen Kinderschutzgesetzes, ist laut eines Zeitungsberichts von den Bundesländern abgelehnt worden. Der Bundesrat beschloss, eine entsprechende Regelung in dem Gesetz zu streichen, das Familienministerin Kristina Schröder (CDU) vorgelegt hatte. Dies berichtet die "Hannoversche Allgemeine Zeitung".
Familienhebammen kümmern sich im ersten Lebensjahr eines Babys um sozial benachteiligte Familien - also länger als eine reguläre Hebamme. Dafür haben sie eine Zusatzqualifikation. Diese Betreuung soll verhindern, dass Kinder vernachlässigt oder misshandelt werden, weil die Familie mit der Situation überfordert ist. Für den verstärkten Einsatz von Familienhebammen wollte der Bund von 2012 an 30 Millionen Euro pro Jahr zur Verfügung stellen. Das Kabinett hatte das Kinderschutzgesetz im März beschlossen.
Die Länder hielten es zwar sinnvoll, lokale Netzwerke durch Hebammen zu stärken, da sie eine "wichtige Brückenfunktion" zwischen Familien und Jugendhilfe übernehmen könnten. Die Zustimmung scheiterte jedoch nach Angaben der Zeitung an Details der Finanzierung.
Mütter sollten möglichst früh die kostenlose Unterstützung nutzen. zum Video
Die Länder lehnten den einjährigen Einsatz besonders geschulter Familienhebammen ab. Stattdessen habe sich der Bundesrat für eine leicht verlängerte Betreuung durch normale Hebammen ausgesprochen. Statt zwei sollten sie künftig sechs Monate lang Familien nach der Geburt des Kindes begleiten können - auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen.
Quelle: dpa
? schrieb:
am 24. Juni 2011 um 13:59:23
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(0)
nichts verstanden
Unsere Familien müssen bei den Kürzungen immer herhalten, um beispielsweise andere Länder, Banken etc. aus der Krise zu
helfen. Wahnsinnige Projekte wie Stuttgart 21 werden mit Milliarden bezuschusst aber unsere Zukunft "die Kinder" müssen sehen wo sie bleiben!
Und dann wird immer wieder die Frage gestellt, warum sind unsere Kinder so aggressiv? Die Frage müsste lauten, warum werden Fachkräfte nicht gefördert, wo sind unser Spiel und Aufenthaltsplätze, wo sind unsere Kinder willkommen.
.
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Auf Kosten schrieb:
am 22. Juni 2011 um 11:24:47
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der gesetzlichen Krankenkassen
sollen wieder mal die gesetzlichen Krankenkassen dafür herhalten gesellschaftliche Probleme zu lösen?
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Ingrid schrieb:
am 22. Juni 2011 um 10:01:09
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Kindeswohl
Allen Wahlversprechen zum Trotz scheidert das Wohlergehen unserer Kinder mal wieder am Geld. Jedes tot geprügelte Kind sppart
184€ Kindergeld. Pfui !
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