12.10.2009, 11:15 Uhr | sca
Die ideale Familie: Ein Junge und ein Mädchen. (Bild: Imago)Ein Junge und ein Mädchen - das wünschen sich die Deutschen. Das ist das Ergebnis einer t-online Umfrage bei der über 10.600 Personen teilnahmen. 26 Prozent aller User finden das Geschlecht ihrer Kinder unerheblich. #
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Insgesamt wünschen sich 58,8 Prozent aller Befragten einen Jungen und ein Mädchen. Idealerweise sollte dabei zuerst der männliche Nachwuchs und dann der weibliche das Licht der Welt erblicken. Für 41 Prozent der t-online User ist dies die Wunschvorstellung. Die verbleibenden 17 Prozent hätten gerne zuerst ein Mädchen und dann einen Jungen. Etwa gleich viele User wünschen sich explizit nur ein Geschlecht. 7,9 beziehungsweise 7,1 hätten am liebsten zwei Mädchen oder zwei Jungen, wenn sie die Wahl hätten.
Allen Versuchen zum Trotz stehen die Chancen aufs Wunschkind etwa gleich gut. So kommen bei den Geburten 106 Jungen auf 100 Mädchen. Dabei entscheidet die Samenzelle des Mannes darüber, welches Geschlecht das Kind haben wird. Trägt sie das entscheidende Y-Chromoson, so wird es ein Junge. Sicher feststellen lässt sich das Geschlecht des Kindes in jedem Fall während der Schwangerschaft. Etwa ab der 20. Schwangerschaftswoche kann der Arzt per Ultraschall feststellen, ob es ein Junge oder ein Mädchen wird. Durch Fruchtwasseruntersuchung ist dies sogar noch früher möglich.
Viele möchten darauf nicht warten und würden es am liebsten beeinflussen, welches Geschlecht ihr zukünftiges Kind hat. Und so trägt manch ein Mann beim Zeugungsakt Socken oder bleibt vorher enthaltsam - in dem festen Glauben, dann eher einen Jungen zu bekommen. Lässt sich das Geschlecht des Nachwuchses tatsächlich beeinflussen? Oder sind diese Binsenweisheiten purer Unsinn? Wir haben nachgeforscht. Klicken Sie sich durch.
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Quelle: dpa
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