28.01.2011, 14:50 Uhr
Ein Rückgang beim sogenannten Komasaufen von Jugendlichen ist weiterhin nicht zu beobachten. (Foto: imago)
Immer mehr junge Leute in Deutschland trinken bis zum Umfallen. Im Jahr 2009 landeten rund 26.400 junge Menschen im Alter zwischen zehn und 20 Jahren mit Alkoholvergiftungen im Krankenhaus. Das war ein Anstieg um 2,8 Prozent gegenüber 2008, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. Im Vergleich zum Jahr 2000 bedeutet das sogar ein Plus von 178 Prozent - damals wurden rund 9.500 junge Patientinnen und Patienten mit der Diagnose "akute Alkoholintoxikation" stationär behandelt.
Bei den erst Zehn- bis 14-Jährigen ging die Zahl der Behandelten verglichen mit dem Vorjahr um vier Prozent zurück. Die Mädchen stellten weiter den etwas größeren Anteil (52 Prozent). Allerdings sind bei den Mädchen (minus sechs Prozent) die Zahlen auch stärker rückläufig als bei den Jungen (minus 1,8 Prozent). Bei den jungen Menschen im Alter von 15 und 19 Jahren wurden mehr Männer (65 Prozent) wegen Alkoholmissbrauchs behandelt.
Die Grünen warfen der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Mechthild Dyckmans (FDP), Untätigkeit vor. Zu ihren ersten Amtshandlungen habe es gehört, das Nationale Präventionsprogramm "Alkohol" in den Papierkorb zu werfen. "Außer werbewirksamen Fotos mit Tankstellenpächtern hat man von ihr bei diesem Thema bislang nicht viel gesehen", erklärte Harald Terpe, Sprecher für Drogen- und Suchtpolitik der Grünen-Bundestagsfraktion, in einer Mitteilung.
Quelle: dpa
geschichtslehrer schrieb:
am 2. Februar 2011 um 13:20:07
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KomaSAUFEN
Wenn die gesetzlichen Krankenkassen eine Kostenübernahme ablehnen würde, hätten wir garantiert weniger Fälle zu
verzeichnen...und die Beiträge der Kassen gingen zurück !
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Nachdenker schrieb:
am 30. Januar 2011 um 15:10:58
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Komasaufen
Der Gründe sind viele:innere Leere,Langeweile,Fantasielosigkeit (wenn,dann nur in Verbindung mit Alkohol u. Drogen),KEIN HALT IN
DER FAMILIE(meistens),Alkoholkonsum i. d. Familie,Gruppenzwang(meistens),meist niedriger Bildungslevel,(oft gewollte) Arbeitslosigkeit.Und dann redet man von "brachliegenden Fachkräften"-IST DAS DEUTSCHLANDS ZUKUNFT? ERSTER ANSATZPUNKT IST U. BLEIBT DIE FAMILIE! STAAT U. SCHULE KÖNNEN DAS ALLEIN NICHT RICHTEN! Zeit,Liebe fürs Kind,nicht nur Geld sind das A und O!
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