16.02.2012, 10:26 Uhr
Neugeborene in Ostdeutschland sind statistisch gesehen stärker gefährdet, von ihren Eltern getötet zu werden als westdeutsche Babys. In ostdeutschen Bundesländern sei das Risiko bezogen auf die Bevölkerungsstruktur und die Zahl der bisherigen Kindstötungen fast doppelt so hoch, sagte der Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen, Christian Pfeiffer.
Trotz des jüngsten Falls von Kindstötung in Brandenburg sei die Zahl der Kinder, die von ihren Eltern getötet werden, "stark rückläufig", sagte der Kriminologe. Sie sei bundesweit von 112 getöteten unter Sechsjährigen im Jahr 1994 auf 54 im Jahr 2010 gesunken. Das sei der bislang niedrigste Stand. 2010 seien in Ostdeutschland 14 Kinder von ihren Eltern getötet worden - 2006 noch 34.
Gründe für den Rückgang seien eine veränderte Erziehungskultur und verbesserte Hilfsangebote. Es gebe weniger Gewalt in der Erziehung, sagte Pfeiffer. Zugleich steige die "liebevolle Zuwendung". Zudem sei ein Ausbau sozialer Hilfsangebote - sogenannte Frühe Hilfen - zu verzeichnen, die Frauen während der Schwangerschaft und nach der Geburt des Kindes unterstützten.
Dass es immer wieder zu Kindstötungen komme, liege auch daran, dass Frauen die eigene Schwangerschaft nicht akzeptieren und verdrängen. Zur Adoption entschließen sich laut Pfeiffer viele deshalb nicht, "weil alles geheim bleiben soll". Nach der Geburt seien die Mütter in einem "psychischen Ausnahmezustand". Pfeiffer erläuterte das so: "Aus Panik beseitigt man dann dieses Kind, weil es nicht zum eigenen Lebensentwurf passt."
Quelle: dapd
Harry007 schrieb:
am 16. Februar 2012 um 12:41:32
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An die Redaktion!, Teil 1
Offensichtlich haben Sie es immer noch nicht begriffen! Ich habe meine Statements gesichert u. muss feststellen,
dass Sie sie aus dem Forum gelöscht haben, mitunter das Recht auf freie Meinungsäußerung verletzt haben. Ich kann es nur noch einmal wiederholen. Die Arbeitsgruppe im Deutschen Bundestag, die für Neue Medien zuständig ist, hat mir den Auftrag erteilt, über eine gewisse Zeit Beobachtungen über die Handhabung des Rechtes auf freie Meinungsäußerung hier zu sammeln.
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Susi schrieb:
am 16. Februar 2012 um 12:38:49
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Kindstötung im Osten
ob das zu DDR-Zeiten auch so war,weiß niemand,generell meine ich, ist eine Verrohung der Gesellschaft
festzustellen..Es sind schreckliche Einzelfälle u.die Täter/innen müssen dafür zur Rechenschaft gezogen werden,das ist klar.Vielleicht liegt es auch daran,dass im Osten der Glaube an Gott weniger ist.Vielleicht fehlen auch Hilfsangebote i.Osten. -Ich (Wessi) war 17 bei m.1.Kind u.bettelarm,aber mir wäre nie eingefallen,dem Kind etwas anzutun,hab gearbeitet u.Kind in die Krippe gegeben.
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Karl schrieb:
am 16. Februar 2012 um 12:38:20
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Immer derselbe Unfug
Pfeifer hieß doch auch der, der schon vor Jahren das gemeinsame Töpfchengehen in der DDR-Kinderkrippe als Ursprung
allen Übels erkannt hat. Ist das vielleicht gar derselbe Experte?
In Wirklichkeit war die DDR-Gesellschaft insgesamt viel gewaltfreier als die west- oder gesamtdeutsche, leider haben die heutigen Nachplapperer davon keine Ahnung. Weder die Kinderkrippe noch der Kindergarten haben irgendjemanden psychisch geschadet, schließlich haben dort auch nur Frauen gearbeitet, die Mütter waren.
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