21.01.2011, 17:07 Uhr | Jenni Zwick
Geborgenheit oder "Gefangenschaft"? So viel Zeit sollte Ihr Kind im Laufstall verbringen. (Quelle: imago)
"Oh, ihr habt euer Kind im Babyknast!" Vor allem bei Personen ohne Kinder ist der Laufstall und das Gitterbett verschrien. So müssen viele Eltern manchen Kommentar aushalten, steht ein Babygitter in ihrem Wohnzimmer. Früher rieten sogar "Experten" davon ab, Kinder in Laufgitter zu setzen. Sie könnten sich nicht entfalten, hieß es. Mittlerweile sieht man die Sache gelassener - auch unter Pädagogen. Schließlich geht es nicht darum, sein Kind "abzustellen", sondern ein Viertelstündchen Zeit zu haben, in Ruhe das Essen fertig zu kochen, zu staubsaugen oder einfach auf die Toilette zu gehen. Ohne sich zu fragen, was das Kind schon wieder anstellt, was es gerade ausräumt oder wo es gerade die Finger drin hat.
Aber behindert so ein Gitterbett oder ein Laufstall nicht den Bewegungsdrang der Kleinen? Nein, denn an den Gittern kann sich das Baby wunderbar hochziehen und daran entlang hangeln - so übt es Stehen, Hüpfen und Gehen. Die Gehversuche gehören zur normalen Entwicklung jeden Kindes dazu. Da sich Kinder bis zu einem Alter von vier Jahren noch keiner Gefahren bewusst sind, machen sie keinen Unterschied, woran sie sich hochziehen. Das kann das sichere Gitter oder das Sofa sein, allerdings auch der heiße Herd oder das Sideboard mit dem Fernseher darauf.
Viele Kleinkinder lieben ein Eckchen, das "nur" ihnen gehört. Mit dem Lieblingsspielzeug und der Kuscheldecke kann ein Laufstall zur gemütlichen Höhle werden, in der sich beispielsweise das Toben der großen Geschwister wunderbar beobachten lässt. Auch wenn in der Familie ein Hund lebt, ist ein Laufstall oder ein Treppen- und Türgitter eine gute Möglichkeit, das Kind zu schützen. Denn selbst wenn Sie Ihr Tier gut zu kennen meinen, sollten Sie es nie mit einem Kleinkind alleine lassen! Wird der Hund beispielsweise in die Nase gekniffen, kann auch der geduldigste Familienhund beißen.
Eine Schutzfunktion kann im Fall der Fälle auch das Gitterbettchen übernehmen, wenn Sie sich keinen Laufstall anschaffen möchten. Denn platzsparend ist dieser nicht gerade. Auch im Bett kann Ihr Kind eine kurze Zeit sicher und in Ruhe spielen, wenn Sie beispielsweise ein Telefonat führen müssen.
Das heißt natürlich nicht, dass Sie Ihr Kind stundenlang hinter Gitter stecken sollen. Eine Stunde am Tag - länger sollte ein Kind nicht im Laufstall oder Gitterbett sitzen. Sonst kann es seinen Entdecker- und Bewegungsdrang ausreichend nicht ausleben. Doch wenn Sie Ihr Kind nicht "abstellen", sondern kurze Zeit sicher untergebracht wissen wollen, spricht nichts gegen einen Laufstall, egal was Ihre Freunde dazu meinen.
Dies sollten Sie bei Anschaffung eines Laufstalls, eines Gitterbettchens oder eines Türgitters beachten:
Die Gitter sollten keine scharfen Kanten oder Ecken haben.
Quelle: t-online.de
Papi schrieb:
am 21. Februar 2011 um 15:54:27
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Laufbett und Gitterstall
Es kann nur abschreckend sein für werdende Jugenliche,so sehen Knastgitter aus....
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xicht schrieb:
am 1. Februar 2011 um 22:24:44
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Was sind "kids"?
Ich kann mich an meine Zeit im Babyknast nicht erinnern, vielleicht ist das positive Verdrängung, aber es gibt Bilder, die
das belegen. Erstaunlicherweise kann ich mich aber an etwas sehr frühes erinnern, nämlich als ich mit meinem Vater zu einer Party ging undmit meiner Mutter wieder heim!
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golfstrom schrieb:
am 1. Februar 2011 um 15:58:12
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mann,mann
Leute, ein Laufstall ist doch nichts schlimmes bei Kleinkindern. Man kann doch seine Augen nicht permanent bei den Kindern haben.
Und ich glaube nicht das sich ein Baby dadrin schlecht fühlt. Im Gegenteil. Meine Kleinen haben immer ein wenig Spielzeug und ne Decke drin gehabt und sind nach dem Spielen öfters sogar eingeschlafen. Mit 1,5 oder so klettern die eh von allein raus.
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