21.12.2011, 12:26 Uhr
Gerade Kinder sind anfällig für Lebensmittelvergiftungen. (Quelle: t-online.de)
Kinder sind besonders anfällig für eine Lebensmittelvergiftung. Etwa die Hälfte der lebensmittelbedingten Erkrankungen betreffe Kinder, insbesondere Kinder unter vier Jahren, erläutert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) in Köln. Gründe dafür seien meist ungenügende Kühlung beziehungsweise mangelhafte Abkühlung von Lebensmitteln oder unzureichende Erhitzung, so dass sich Viren oder Bakterien beziehungsweise deren Giftstoffe im Lebensmittel anhäufen können.
"Kinder sind anfälliger für lebensmittelbedingte Infektionen, da aufgrund ihres geringeren Körpergewichts eine geringere Anzahl von Keimen erforderlich ist, um eine Krankheit auszulösen", sagt BVKJ-Sprecher Ulrich Fegeler. "Ihr Magen produziert weniger Säure, die die Erreger unschädlich machen könnte." Auch das Immunsystem sei bei kleineren Kindern noch nicht ausgereift.
Doch Eltern können vorbeugen: So sollten sie ihren Kindern keine Rohmilch und Rohmilchprodukte, kein rohes oder nicht vollständig gekochtes Fleisch, keinen rohen Fisch oder ungekochte Schalentiere zum Essen geben. Eier sollten hart gekocht sein, bevor Kinder sie verzehren.
Im Kühlschrank dürfen fünf Grad Celsius nicht überschritten werden. Beim Aufwärmen von Speiseresten sind über 70 Grad erforderlich, um bestimmte Keime abzutöten. Obst waschen Eltern am besten warm und reiben es mit einem Küchentuch ab. Sprossen und unpasteurisierte Säfte gehören bei Kindern gar nicht auf den Speiseplan. Dosen mit Beulen oder Verpackungen, die sich blähen, deuten auf verdorbene und nicht mehr genießbare Lebensmittel hin.
Typische Anzeichen für eine Lebensmittelvergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Bauchkrämpfe, Durchfall und gelegentlich Fieber.
"Leidet das Kind nach dem Genuss einer Mahlzeit plötzlich unter Bauchschmerzen mit Fieber oder starken krampfartigen Schmerzen, wirkt es benommen oder sind im Stuhl Blut- oder große Schleimbeimengungen, sollten Eltern sofort zum Kinder- und Jugendarzt", rät Fegeler.
Quelle: dpa
eine Mama schrieb:
am 23. Dezember 2011 um 22:10:00
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so ein Qua....
wir können bei uns vom Vertreiber direkt Rohmilch holen und die schmeckt echt genial - auch meinem Sohn (11J.) , natürlich
nicht noch nach 3 Tagen und abgestanden , das versteht sich von selber.
Diese endlosen Vorsichtsmaßnahmen und Verzichts"angebote" gehen für mich zu weit - das gab es doch alles nicht bei unseren Groß und Urgroßeltern und die wurden viel älter als ettliche Menschen heut zu Tage !!! Frohe Weihnachten
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Bernhard schrieb:
am 23. Dezember 2011 um 21:31:56
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Bauernhof
Wir früher auf dem Bauernhof haben uns die Milch direkt vom Euter in den Mund gespritzt - Wurstbrote bei der Arbeit gegessen ohne
uns vorher die Hände zu waschen - im Heu herumgehüpft und den Staub mit Wasser aus dem Hofbrunnen runter gespühlt - Sagrotan kannten wir gar nicht - und meine Kinder sollen ähnlich aufwachsen!
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Franz schrieb:
am 23. Dezember 2011 um 20:46:34
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Grober Unfug
Das ist ja wohl der größte Mist!
Welcher Industriekonzern hat diese "Informationen" auf den Weg gebracht.
Schlimm
genug, daß viele Leute das auch noch glauben.
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