14.07.2010, 09:02 Uhr
Viele Süßigkeiten enthalten künstliche Farbstoffe. (Bild: Imago) (Quelle: imago)
Egal ob Süßigkeiten oder Limonade: was nach Orange schmeckt, muss auch so aussehen. Um das zu garantieren verwendet die Nahrungsmittel-Industrie künstliche Farbstoffe. Diese waren bisher nur in der Zutatenliste von Produkten als E-Nummern wie E 102 oder E 110 ausgewiesen. Weil einige Farbstoffe aber bei KindernHyperaktivität begünstigen können, kommt nun ein Wenig Licht ins Dunkel der E-Nummern.
Bestimmte künstliche Farbstoffe in Lebensmitteln können Kinder hyperaktiv machen. Daher müssen Produkte, die solche Farbstoffe enthalten, ab dem 20. Juli EU-weit den Warnhinweis "Kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen" tragen. Darauf macht die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz in Mainz aufmerksam. Betroffen sind unter anderem verschiedene Fruchtgummis, Limonaden und Backdekors. Die Verbraucherschützer empfehlen, bis zum Beginn der Kennzeichnungspflicht die Zutatenliste genau zu studieren oder gleich Bio-Produkte zu kaufen. Letztere dürfen der EU-Öko-Verordnung zufolge grundsätzlich keine künstlichen Farbstoffe enthalten.
Gekennzeichnet werden müssen zukünftig Lebensmittel, die die Azofarbstoffe Tartrazin (E 102), Gelborange S (E 110), Azorubin (E 122), Cochenillerot (E 124a), Allurarot (E 129) und das umstrittene Chinolingelb (E 104) enthalten. Diese Farbstoffe stehen den Verbraucherschützern zufolge schon länger im Verdacht, allergieähnliche Reaktionen hervorzurufen. Eine britische Studie hat außerdem ergeben, dass der Konsum von einem Gemisch der Azofarben bei Kindern zu Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsdefiziten führen kann.
Quelle: dpa
die melli schrieb:
am 2. Oktober 2010 um 07:58:37
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E-Stoffe
Da wir auch ADS bei unseren Ältesten haben,achte ich schon sehr darauf das da weder künstliche Aroma-und/oder Farbstoffe drin
sind.Aber ich kann nicht darauf achten was er sich selber kauft.;einer Meinung nach hat es nichts in Verzehrprodukten zu suchen.Auch die ganzen Werbungen die allen vorgaukelt noch etwas gutes zu tun wenn man den Kindern dieses Produkte kauft sollte verboten werden,damit könnte man viele Krankheiten und auffällige Sympthome von vorhinein vermeiden bzw. zumindest mildern.
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Inge Berndt schrieb:
am 14. Juli 2010 um 09:41:39
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Gefährliche E-Stoffe
Das ist nur die Spitze des Eisberges.
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