
20.10.2011, 12:38 Uhr
Viele Kinder leiden unter den hohen Erwartungen ihrer Eltern. (Quelle: imago)
Krippenkinder sollen Englisch lernen, Eltern lauern Lehrern auf, um über Noten zu diskutieren: Wenn es um das vermeintliche Wohl ihrer Sprösslinge geht, sind Mama und Papa manchmal nicht zu stoppen. Pädagoginnen berichten vom Alltagswahnsinn an Schulen und in Kitas.
Sie wollen nur das Beste für ihre Kinder - und schießen häufiger übers Ziel hinaus: Bei der Bildung ihrer Sprösslinge geben sich viele Eltern kompromisslos. David und Marie sollen schließlich optimal gefördert werden. Dafür verlangen Eltern viel von Kindertagesstätten und Schulen.
Wenn sich die Kleinen dann langsamer als gewünscht entwickeln oder ihre Leistungen nicht den Erwartungen von Mama und Papa entsprechen, wächst der Druck. Jedes vermeintliche Defizit ist ein potentieller Grund für Hysterie, jede schlechte Note ein Drama.
Unter dem Druck leiden die Kinder ebenso wie das Klima in Kitas und Schulen. Und Eltern nehmen auch Personen, die den Kleinen bei ihrer Entwicklung helfen sollen, ins Visier. Dann müssen sich Erzieher rechtfertigen, warum Anderthalbjährige noch Windeln tragen und Lehrer werden wegen vermeintlich zu harter Zensuren in die Zange genommen.
Spiegel Online hat Personen gefragt, die bei ihrer Arbeit an Schulen und in einer Kindertagesstätte mit allzu ehrgeizigen Eltern konfrontiert sind - und protokolliert, welchen Druck Mama und Papa ausüben.
Quelle: Spiegel Online
papa schrieb:
am 30. Oktober 2011 um 10:55:59
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System
Handwerksmeister. Nicht die Schulen sind schlechter geworden, sondern die Eltern und Kinder können sich aus anderen Gründen den
Anforderungen nicht mehr genügend anpassen. Da lieg tnämlich der Hund begraben! Eltern wollen mehr Freiheiten für sich und ihre Kinder und diese Lebensweise lässt sich schlecht mit dem Anforderungsprofil unseres Schulsystems vereinbaren.
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rita schrieb:
am 30. Oktober 2011 um 10:41:39
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hausaufgaben
Rainer, Mozart das gehört zu Allgemeinbildung. Wenn dein Kind später auf das Gymnasium soll, ist es sinnvoll mehr über dem
Tellerrand zu wissen als nur das nötigste.
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Lebensfroher schrieb:
am 30. Oktober 2011 um 10:39:47
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Druck
Lasst euch nicht immer suggerieren, dass ihr die Verlierer der Gesellschaft seid, man ist auch mit Hauptschulabschluss,
Realschulabschluss vieles Wert in dieser Welt. Man muss heutzutage mehr kämpfen, wenn es auf Anhieb mit der gewünschten Ausbildung nicht klappt. Erst dann ist man der Gewinner. Aber vieles geht auch ohne Abitur. Lasst euch nicht beirren und geht euren Weg!
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