01.09.2011, 15:07 Uhr
In Berlin ist die Zahl der Masern-Erkrankungen auf den höchsten Stand seit zehn Jahren geklettert. 130 Fälle wurden allein im ersten Halbjahr gemeldet, 2010 waren es insgesamt nur 92, berichteten Gesundheitssenatsverwaltung, Ärztekammer und Kassenärztliche Vereinigung.
Vor allem Kleinkinder unter einem Jahr seien im Vergleich zum Vorjahr deutlich häufiger betroffen. Aber auch außergewöhnlich viele Berliner über 15 Jahre und Erwachsene erkrankten. In beiden Altersgruppen musste jeweils mehr als die Hälfte der Masern-Patienten zur Behandlung ins Krankenhaus.
Die Masern-Erkrankungen nehmen insgesamt in Deutschland zu. Nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (Berlin) wurden bis Ende Juli bundesweit 1485 Fälle gemeldet - im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nur 532. Besonders viele Erkrankungen gibt es demnach auch in Baden-Württemberg und Bayern.
Häufige Komplikationen der Virusinfektion sind Lungen- und Mittelohrentzündungen. Zur gefürchteten Gehirnentzündung kam es laut Mitteilung im laufenden Jahr in Berlin jedoch noch nicht.
Ärzte und Behörden raten Eltern dringend, Kleinkinder impfen zu lassen. Erforderlich ist eine zweifache Impfung zwischen dem 11. und 14. Lebensmonat sowie dem 15. und 23. Lebensmonat. Säuglinge sind besonders durch einen komplizierten Verlauf der Erkrankung gefährdet.
Bis zum Erreichen des Impfalters hängt ihr Schutz vor allem von der guten Durchimpfung ihrer Umgebung ab, der sogenannten Herdenimmunität. Viele Menschen stecken sich mit dem Masern-Virus bei Auslandsreisen an. Und das nicht nur in fernen Ländern. Auch im europäischen Ausland treten momentan verstärkt Masernerkrankungen auf, beispielsweise in Spanien und Frankreich. Die WHO warnt beispielsweise in Lateinamerika sogar vor Reisen nach Europa ohne Masernimpfschutz.
Quelle: t-online.de , dpa
ir schrieb:
am 3. September 2011 um 19:18:27
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Masern
Ich hatte die Masern und habe es unbeschadet überlebt. Impfung brauche ich nicht mehr.
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Anna schrieb:
am 2. September 2011 um 13:26:33
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@EFES
Offenbar verwechselst du da etwas. Die Masern sind weder eine Hautkrankheit noch psychisch bedingt, sondern eine hoch ansteckende,
durch das Masernvirus verursachte Infektion. Mit Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder ähnlichem haben die Masern überhaupt nichts zu tun.
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EFES schrieb:
am 2. September 2011 um 11:34:06
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Masern
Kein Wunder, dass es immer mehr Masern und gleichartige Hautkrankheiten bei kleinen Kindern gibt. Würden diese ihren Eltern nicht
schon so früh "entrissen", blieben sie alle gesund. Trennungskonflikte drücken sich IMMER über die Haut aus!
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