17.08.2010, 08:54 Uhr
Mit Musik kann man genauso gut lernen, wie ohne. (Bild: imago) (Quelle: imago)
Die meisten Eltern sehen beziehungsweise hören es nicht gern, wenn der Sprössling angeblich in seinem Zimmer sitzt und lernt, aber dennoch tosende Musik durch die geschlossen Tür dringt. Auch Lehrer haben sicher eher ein anderes Ideal im Kopf, wenn sie daran, denken, in welcher Umgebung die Schüler ihre Aufgaben erledigen sollten. Zu unrecht, wie Dortmunder Forscher nun herausfanden. Tausende jugendliche Musikfans erhalten jetzt Argumentationshilfe.
Die Lieblingsmusik aufdrehen und gleichzeitig Hausaufgaben machen: Laut einer Studie der Technischen Universität Dortmund spricht nichts dagegen. Denn selbst bei voller Lautstärke beeinflusst Musik nicht die Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. An der Studie nahmen 88 Jugendliche teil, die in zwei Gruppen eingeteilt wurden: Die eine absolvierte einen Intelligenztest mit Musik, die andere ohne. Dabei duften die Schüler auf ihre eigene Liederauswahl auf dem MP3-Player zurückgreifen.
Anschließend stellten die 15- bis 17-Jährigen ihr Können bei einem Mathetest unter Beweis, bei dem sie Zahlen nach einem bestimmten Muster addieren oder subtrahieren mussten. Wie die Forscher herausfanden, hatte es keinen Einfluss auf die Leistung, ob die Schüler still arbeiteten oder einen Knopf im Ohr hatten. Das Ergebnis erklärten sie damit, dass Jugendliche es gewohnt sind, auf Schritt und Tritt beschallt zu werden. Das Gehirn selektiere und schalte den Geräuschpegel einfach ab, berichtet die Zeitschrift "Psychologie heute" über das Experiment.
Quelle: dpa
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Die neue Frühlingskollektion von Topmarken: tolle Schuhe, Mode u.v.m. - Versand gratis. mehr
Extravagante und schicke Damen-
mode für die neue Saison: jetzt online bestellen. von WENZ
Tolle Kurven perfekt in Szene gesetzt: zauberhafte Damenmode bis Größe 60. zum XXL-Special
Kleine Panne oder Krankheit? Ab wann man von Bettnässen spricht. Primäre und sekundäre Enuresis