17.03.2011, 10:32 Uhr
Meningokokken-Impfung ist sehr wichtig für Jugendliche. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Kinder, die noch nicht gegen Meningokokken geimpft sind und vor Juli 2005 geboren wurden, sollten sich nachträglich impfen lassen. Das empfiehlt der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte in Köln.
Der Grund dieser Empfehlung ist der Tod eines 16-jährigen Schülers aus Schleswig-Holstein, der an den Folgen einer Meningokokken-Infektion gestorben ist. Nach kleinen Kindern seien auch Jugendliche besonders von solchen Infektionen betroffen. Sie können zu schweren Hirnhautentzündungen oder Blutvergiftungen führen.
Seit 2006 empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut in Berlin, Kinder im zweiten Lebensjahr gegen den besonders gefährlichen Serotyp C zu impfen. Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektionen und enge Körperkontakte übertragen.
Die Hälfte der 33 daran Verstorbenen im Jahr 2009 waren Kinder und Jugendliche bis 19 Jahren.
Quelle: dpa-tmn
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