10.10.2011, 17:19 Uhr | cst
Pädophil oder nicht? Forscher aus Kiel haben eine neue Diagnose-Methode entwickelt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)
Kann man einem Mann ansehen, ob er pädophil veranlagt ist? Ja, sagen Forscher aus Kiel, und zwar mit Hilfe eines Magnetresonanztomographen (MRT). Dieser misst die Gehirnaktivität, welche wiederum Rückschlüsse darauf zulässt, ob die untersuchte Person pädophil ist oder nicht.
Erstmals sei es Wissenschaftlern gelungen, mit Hilfe der Messung von Hirnaktivitäten im Magnetresonanztomographen (MRT) pädophile Männer von nicht-pädophilen Männern zu unterscheiden, teilt das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) in einer Pressemitteilung mit.
In einer Studie wurden den Versuchsteilnehmern, die aus gesunden und pädophilen Männern bestanden, für Sekunden Bilder von nackten Kindern und von nackten Erwachsenen gezeigt. Die mittels MRT gemessene Hirnaktivität auf die jeweiligen Bilder wurde im Anschluss einem automatischen Klassifikationsprogramm zugeführt und erlaubt eine Zuordnungssicherheit von 95 Prozent.
Diese Treffsicherheit wird nach Angaben der Autoren bislang von keinem Verfahren erreicht. Man war bisher bei der Diagnose einer pädophilen Neigung vor allem auf die nur bedingt zuverlässigen Angaben der Betreffenden selbst oder auf die fehlerbehaftete Phallometrie, einem Verfahren zum Messen der Penisreaktion bei sexualmedizinischen Untersuchungen, angewiesen. Die Autoren der Studie erklären, dass das von ihnen entwickelte Verfahren in Zukunft zur objektiven Diagnose einer Pädophilie genutzt werden kann.
Der forensischen, gerichtlichen oder kriminologischen Überführung diene die Methode allerdings nicht, sagte Professor Hartmut Bosinski, Leiter der Sektion für Sexualmedizin am UKSH, den Kieler Nachrichten. Dies sei in Deutschland aus gutem Grund verfassungsrechtlich nicht erlaubt. Bosinski sieht die Anwendung eher darin, Betroffenen eine angemessene Therapie zukommen zu lassen.
Die Frage, ob der Test überhaupt bei Menschen wirkt, die eine Zusammenarbeit verweigern, lassen die Forscher offen.
Quelle: t-online.de
Uli schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 10:55:30
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Menschenfeind
Unterschied zwischen Pädophilen und Gewaltverbrechern? Ein Pädophiler ist doch auch OHNE aktive Gewaltanwendung ein
Verbrecher, z.B. durch das Sammeln von kinderpornografischen Bildern! Gäbe es die Sammler nicht, gäbe es auch keine Kinderpornografie. Das Problem ist, dass die meisten Pädophilen keinerlei Unrechtsbewusstsein haben und sich einreden, sie würden ja "nichts Schlimmes tun". Und die Tatsache, dass es auch pädophile Frauen gibt, ist auch keine Entschuldigung!
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TV Junkie schrieb:
am 14. Oktober 2011 um 08:47:39
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alter Hut
Das ist nicht neu! Einen Bericht dazu hab ich schon vor min. 3 - 4 Jahren auf dem BBC gesehen!
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Makrele schrieb:
am 12. Oktober 2011 um 14:26:24
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Test
Da unsere feine Familienministerin dafür eintritt mehr Männer in Erzieherberufe zu stecken, halte ich diesen für sinnvoll! Man denke
nur an den "Maskenmann" der ja auch ein feiner Erzieher war! Warum sollen Kinder immer die sein, die rausfinden müssen, ob der liebe Onkel vom kindergarten wirklich so lieb ist? Und die pädophilen Frauen dürften wohl in der deutl. Minderheit sein. Der Test funktioniert bestimmt auch bei frauen!
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