28.12.2011, 11:07 Uhr
Auf Familien kommen 2012 einige Neuerungen zu. (Quelle: imago)
Für Familien sind mit Beginn des Jahres 2012 einige Neuregelungen in Kraft. So können die Kosten für Kinderbetreuung leichter von der Steuer abgesetzt werden. Auch beim Kindergeld 2012 werden es Eltern 2012 leichter haben. Wir haben die wichtigsten Änderungen für Sie zusammengefasst.
Volljährige Kinder in Ausbildung dürfen ab 2012 unbegrenzt selbst Geld verdienen. Sie müssen für das Kindergeld ab Januar keine Erklärungen und Belege zu ihrem Einkommen mehr einreichen. Bisher müssen Eltern und Kinder bei der Familienkasse nachweisen, dass sie die Einkommensgrenze für das Kind, von derzeit 8004 Euro pro Jahr, einhalten. Künftig muss erst nach Abschluss einer ersten Berufsausbildung nachgewiesen werden, dass das Kind neben der Ausbildung nicht mehr als 20 Stunden in der Woche erwerbstätig ist. Auch Eltern, deren Kinder Bundesfreiwilligendienst oder Internationalen Jugendfreiwilligendienst leisten, erhalten künftig Kindergeld. Diese Regelung tritt rückwirkend zum 1. Juli 2011 in Kraft.
Zum 1. Januar fällt die Differenzierung zwischen erwerbsbedingten und nicht erwerbsbedingten Kinderbetreuungskosten weg. Job-Nachweise werden nicht mehr verlangt. Ab 2012 können alle Eltern zwei Drittel ihrer Kosten für die Betreuung von Kindern bis 14 Jahre als Sonderausgaben absetzen. Das Finanzamt erkennt wie gehabt zwei Drittel der Betreuungskosten, aber höchstens 4.000 Euro an.
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Am 1. Januar tritt das Familienpflegezeitgesetz in Kraft. Beschäftigte haben dann die Möglichkeit, zur Pflege eines Angehörigen ihre Arbeitszeit maximal zwei Jahre lang auf bis zu 15 Stunden pro Woche zu reduzieren. Hierfür ist ein Lohnausgleich vorgesehen. Wer etwa nur noch 50 Prozent arbeitet, soll weiter 75 Prozent des letzten Bruttogehalts bekommen. Das zu viel gezahlte Geld wird nach der Pflegezeit verrechnet: Die Betroffenen arbeiten wieder 100 Prozent, bekommen aber weiter nur drei Viertel des Gehalts, bis das Zeitkonto ausgeglichen ist.
Beim Unterhalt für Trennungskinder gibt es in diesem Jahr hingegen keine Änderungen. Für 2012 werde keine neue "Düsseldorfer Tabelle" herausgegeben, so das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf. "Weder gesetzliche noch steuerliche Änderungen erfordern eine Anpassung", erklärte das OLG. Daher gelten die für 2011 festgesetzten Unterhaltsbeträge und Selbstbehaltssätze fort. Das OLG regelt in der "Düsseldorfer Tabelle" bundesweit Unterhaltsansprüche für die Millionen Trennungskinder, für Ex-Partner und in finanzielle Nöte geratene Eltern. Zuletzt wurden die Unterhaltszahlungen für Kinder 2010 im Schnitt um 13 Prozent erhöht.
Bundesverfassungsrichter sehen keinen unzulässigen Eingriff in Ehe und Familie. zum Video
Quelle: dpa , dapd
IM Fred schrieb:
am 14. Februar 2012 um 18:45:28
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Familie Kind und Kegel
Stimmt das? Bußgeld für Kinderlose? Da können wir froh sein, daß nicht Grüne und SPD dran sind, die haben Pläne
in den Schubladen, Freiheitsstrafen und ohne Bewährung bei Kinderlosigkeit zu verhängen. Wer mit 30 immer noch keine Kinder hat, geht für 2 Jahre in den Knast. Eltern, die nur ein Kind haben, kriegen zwar auch 2 Jahre Gefängnis, aber auf Bewährung. Schaut mal auf eure Steuererklärung, hier zu Lande ist ein Kind 0,5 Kind für jeden Elternteil. Und wieviel halbe Kinder laufen hier so rum?
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KARLA schrieb:
am 1. Februar 2012 um 14:45:52
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Tickets für Auszubildene !
auch ich finde das es günstigere Tickets für ( BAHN und BUS) AUSZUBILDENE geben muss, da eigentlich nur die
Monatskarten etwas günstiger sind, aber Auszubildene die mit BAHN UND BUS unterwegs sein müssen NICHTS anfangen, es sollte sowas wie einen AUSWEIS für Auszubildene geben, worauf sie dann ein Recht haben, die Tickets günstiger zu bekommen, denn alle ( BERUFSTÄTIGE die auch schon mehr verdienen) die NUR mit Bahn ODER Bus fahren sind im Vorteil,weil sie sich eine Monatskarte kaufen können,die
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DORIS schrieb:
am 31. Januar 2012 um 18:49:34
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AUSBILDUNG !
die Schoko - Tickets bekommen nur SCHÜLER !! Da ALLE Auszubildene neben ihre Ausbildung ja auch noch Schulen besuchen müssen,
und auch die meistens NICHT in der gleichen Stadt ist, heisst das, das sie doch auf BAHN und BUS angewiesen sind, und diese Kosten viel zu hoch sind, ( Betrieb tut nichts dabei ) es sollte auch für AUSZUBILDENE günstigere BAHN und BUS Tickets geben !!!
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