10.01.2012, 15:58 Uhr
Ein Mitarbeiter des Projekts "Schulstreife" steht vor der Albert-Schweitzer-Schule in Berlin-Neukölln. (Quelle: dapd)
Vor dem Neuköllner Albert-Schweitzer-Gymnasium werden künftig keine Ein-Euro-Jobber mehr als Wachschützer eingesetzt. An einem entsprechenden Projekt hatte es heftige Kritik gegeben.
"Die Änderung der Maßnahme wurde vom Bezirk nicht mit dem Jobcenter abgesprochen und ich kann diese nicht unterstützen", sagte der Geschäftsführer des Jobcenters Neukölln, Klaus-Peter Hansen. Durch die Wachschutz-Aufgaben, die von den Teilnehmern der Qualifizierungsmaßnahme seit dem 9.1. übernommen worden waren, werde gegen das Gebot der Wettbewerbsneutralität verstoßen.
Nach einem Zwischenfall mit Drogensüchtigen an der Schule war eine sogenannten Schulstreife vom Bezirksamt mit Wachschutzaufgaben betraut worden. Hintergrund waren fehlende finanzielle Mittel des Bezirks für einen regulären Wachdienst.
Quelle: dapd
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