14.03.2011, 09:02 Uhr
Computerspiele sind besonders bei jungen Menschen sehr beliebt. Jugendärzte sehen das kritisch. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte ist wegen suchtgefährdeter jugendlicher Onlinespieler für Warnhinweise auf den entsprechenden Geräten. Auf dem 17. Jugendmedizin-Kongress in Weimar vom 11. bis 13. März 2011 „Medien – Kommunikation und Spielräume“ beschäftigten sich Kinder- und Jugendärzte mit dem Thema Medien und wie sie die Gesundheit, die Psyche und das soziale Leben von Jugendlichen beeinflussen können.
"Zu viel PC- und Spielekonsum kann die Gesundheit schädigen. Deshalb müssen entsprechende Warnhinweise auf die Spielekonsolen", sagte der Mediziner Rainer Riedel aus Köln am Freitag in Weimar. Der Verband plädierte außerdem für die Aufnahme von Medienerziehung in die Gesundheitsvorsorge bei Kindern und Jugendlichen. In Weimar diskutieren seit Freitag rund 500 Mediziner die Auswirkungen von PC- und Internetnutzung auf Kinder und Jugendliche.
Quelle: dpa
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