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Psychologie: "Ein Vorname sagt mehr als 1000 Worte"

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"Ein Vorname sagt mehr als 1000 Worte"

21.01.2009, 10:57 Uhr | rev

Noch bevor Menschen eine andere Person kennenlernen, assoziieren sie mit deren Namen bereits bestimmte Eigenschaften. Psychologen der Technischen Universität Chemnitz haben in einer Studie von 2006 mit dem Titel "Ein Vorname sagt mehr als 1000 Worte" analysiert, welche Vorurteile mit 30 Frauennamen und 30 Männernamen verbunden sind.

Welche Namen machen schön?

Die Forscher haben untersucht, welche Vorstellungen von Attraktivität, Intelligenz und Alter durch Namen vermittelt werden: Welche Namen machen schön, klug und jung? Geht man nach den Vorurteilen der Befragten, ist beispielsweise der Name Dirk eine eher ungünstige Wahl, assoziieren die meisten Menschen mit diesem Vornamen eine sehr unattraktive und auch unintelligente Person in hohem Alter. Ähnlich verhält es sich mit den Namen Olaf, Uwe und Heiko und bei den Frauen mit Birgit, Petra und Silke.

Vorurteile unterliegen gesellschaftlichem Wandel

Die positivsten Reaktionen lösten zur Zeit der Studie angesagte Modenamen wie Luca oder Lara aus. Als ganz besonders attraktiv galten Personen mit den Namen Alexander oder Sophie und als besonders intelligent Menschen mit den Vornamen Lukas und Katharina. Allerdings erklären die Namensforscher auch, dass Namensvorurteile einem schnellen gesellschaftlichen Wandel unterliegen. Seit der aktuellsten Studie zu dem Thema von 2006 können sich die Vorstellungen und Vorurteile zu Vornamen bereits verändert haben.


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Kommentare (57)

zum Forum

Thema: "Psychologie: "Ein Vorname sagt mehr als 1000 Worte""

Heinz schrieb: am 11. Juli 2011 um 20:39:32
(3) (0) EX-Schüler
Tja Ex - Schüler...da haben wir es ja. Inkompetent nicht unkompetent !!! :-(

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Ex-Schüler schrieb: am 9. September 2010 um 10:57:46
(1) (0) Hab auch so meine Erfahrung.
Grundsätzlich totaler Blödsinn, aber es gibt leider überall auf Schulen unkompetente, fachidiotische,
schülerresistente, eingebildete Lehrer, die glauben, den Jan und den Sebastian so einstufen zu können und den Marc und den Björn eben anders. Selbst erlebt. Aber ich hatte mehrere Jan in meiner Stufe, drei Jans waren ziemlich bevorzugt, kamen auch aus wohlhabendem Elternhaus, zwei Jans waren zwar klug, gaben sich aber keine Mühe und fielen oft durch. Also es geht auch bisschen nach Nase, leider!
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Bauzal schrieb: am 9. September 2010 um 08:35:22
(2) (0) Vornamen
Es gibt Vornamen die bei mir auch die Errinerung an etwas schlechtes hervorruft, jedoch kann ein pädagogischer Lehrkörper nicht
Vorurteile an den Namen unserer Kinder ausüben nur weil sie das immer so machen. Das finde ich totalen Schwachsinn! Jeder Mensch ist einzigartig und anders. Gleichheit gibt es nicht es gibt nur Ähnlichkeiten die das wahrscheinlich bei denen hervorruft.
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