19.07.2010, 14:00 Uhr
Bei manchem kleinen Schreihals hat Pucken schon geholfen. (Bild: imago) (Quelle: imago)
Gerade in den ersten Monaten rauben viele Babys ihren frischgebackenen Eltern nachts den Schlaf. Für das junge Familienglück entwickelt sich das schnell zur erschöpfenden Belastungsprobe. Das abendliche Pucken kann hier Abhilfe schaffen. Die Fachfrau vom Deutschen Hebammenverband erklärt, was betroffene Eltern wissen und beachten sollten.
Viele Neugeborene kommen mit der plötzlichen Freiheit beim Schlafen nicht gut zurecht. Sie brauchten noch einige Zeit Begrenzung, erklärt die Hebamme Eva Maria Chrzonsz aus Fulda. Sie rät deshalb, vor allem sehr unruhige Säuglinge fest in ein Vierecktuch einzuwickeln. Im Uterus seien die Kinder es gewohnt, bei jeder Bewegung irgendwo anzustoßen. Fällt das nach der Geburt plötzlich weg, mache ihnen die plötzliche Freiheit Probleme.
Wichtig sei, dass das Kind im Pucktuch nicht schwitzt. "Das merkt man beim Wickeln", sagt die Expertin vom Deutschen Hebammenverband. In solchen Fällen könnten Eltern ein dünneres Pucktuch verwenden. Allerdings sei das Pucken kein Dogma. Eltern sollten ausprobieren, ob ihr Kind besser mit einem Schlafsack oder einem Pucktuch zurecht kommt, so Hebamme Chrzonsz.
Quelle: dpa
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